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Brandenburg Je leichter die Rückkehr gemacht wird, umso besser
Brandenburg Je leichter die Rückkehr gemacht wird, umso besser
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00:21 13.02.2019
Eine Frau steckt eine Postkarte der Postkarten-Aktion in Südbrandenburg „Ab nach Hause!“ in einen Briefkasten. Mit der Aktion wollen Städte aus Südbrandenburg Exil-Brandenburgern in anderen Bundesländern die Rückkehr schmackhaft machen. Quelle: dpa
Potsdam

Brandenburg erlebte nach dem Ende der DDR und der deutschen Einheit eine Abwanderungswelle vor allem der Jüngeren, die immens und nachhaltig war. Es waren rund 800.000 Menschen, die über die Jahre dem Land den Rücken kehrten und als Fachkräfte und Steuerzahler nicht zur Verfügung standen. Die meisten davon zog es in den Westen, in die alte Bundesrepublik. Inzwischen gibt es im Osten längst das Phänomen der Rückwanderung. Der Wind hat sich gedreht.

Die zahlreich gegründeten Rückkehrer-Initiativen in den Kommunen, die ein Auge auf die einst Abgewanderten geworfen haben, um sie zurück in die Heimat zu locken, vermelden Erfolge, wie aktuelle Beispiele zeigen.

Landesregierung und Kommunen fördern dieses Engagement und sollten es auf allen Kanälen weiter forcieren. Je leichter die Rückkehr gemacht wird, auch mit Anreizen wie Prämien für dringend benötigte Landärzte, umso besser. Da konkurrieren auch die Ost-Länder untereinander.

Insgesamt ist die Chance auf gut bezahlte Arbeit in Brandenburg so groß wie in den letzten Jahren nicht. Das hat sich herumgesprochen. Auch, dass es kaum einen Bereich gibt, der keinen Mangel an Fachkräften hat. Das Heimweh ist auch da besonders groß, wo es enge soziale Netze gibt, die Familie und Freunde, die man vermisst hat.

Von Igor Göldner

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