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Rund 600 Kitas in Brandenburg sind dicht

Verdi weitet Kita-Streik auf 9 Landkreise aus Rund 600 Kitas in Brandenburg sind dicht

Schwere Zeiten für Eltern: Der Streik bei den kommunalen Kitas in Brandenburg geht in die dritte Woche. Ab heute sind 9 Landkreise betroffen, darunter Havelland, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel und Teltow-Fläming. Der Tarifkonflikt scheint festgefahren, ein Ende des Streiks ist nicht in Sicht.

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Der Streik bei den kommunalen Kitas geht nach Pfingsten weiter.
 

Quelle: dpa

Potsdam. Der Kita-Streik in Brandenburg geht in die dritte Woche. Rund 1000 Erzieher und Sozialarbeiter der kommunalen Kitas haben am Dienstag erneut ihre Arbeit niedergelegt - im Laufe der Woche sollen es insgesamt 2000 Erzieher werden. In dieser Woche bleiben in neun Landkreisen Kindertagesstätten voraussichtlich die ganze Woche geschlossen oder bieten nur Notdienste an. Verdi geht davon aus, dass 500 bis 600 Einrichtungen in Brandenburg ihre Türen gar nicht erst öffnen.

Am Dienstag haben die Erzieher der Einrichtungen in den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel, Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Uckermark und Barnim ihre Arbeit niedergelegt. Am Mittwoch schließen sich der Landkreis Dahme-Spreewald dem Streik an, ab Donnerstag wird auch in Hoppegarten und im Landkreis Oder-Spree gestreikt. Tausende Eltern müssen sich dort selbst um die Betreuung ihrer kleinen Kinder kümmern. Die Streiks sollen solange fortgesetzt werden, bis auf Bundesebene ein akzeptables Angebot vorliege, sagte Erich Mendroch von Verdi Berlin-Brandenburg.

Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi waren die Streikversammlungen in Velten, Rathenow, Falkensee, Bernau, Eberswalde und im Oberspreewald gut besucht. "Die Streikenden sind weiterhin motiviert und gespannt darauf, welche Signale die Arbeitgeber setzen", sagte Erich Mendroch am Dienstagnachmittag auf MAZ-Anfrage. Am Mittwoch wollen sich einige Streikende in Potsdam beraten und dabei ausloten, wie es in der kommenden Woche weitergeht. Ab 14 Uhr versammeln sich Streikende vor dem Potsdamer Rathaus.

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Von MAZonline

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