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SAP investiert weiter in Potsdam

Ausbau des Entwicklungszentrums SAP investiert weiter in Potsdam

In den kommenden Jahren investiert der Softwarekonzern SAP 18 Millionen Euro in die Standorte Potsdam und Berlin. Im Fokus steht insbesondere der Ausbau des Innovationszentrums am Potsdamer Jungfernsee. Als wichtige Projekte benannte SAP-Geschäftsführer Hartmut Thomsen die Entwicklung von Software zur Krebsbekämpfung.

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SAP-Geschäftsführer Hartmut Thomsen.

Quelle: DPA

Potsdam. Die SAP wird unter seinem Geschäftsführer Hartmut Thomsen in den kommenden Jahren stark in den Standorte Potsdam und Berlin investieren. Im Zentrum des Ausbaus: Das SAP Innovationcenter am Jungfernsee. Dessen Ausbau soll schon im Juli eröffnet werden. Daneben gibt es aber auch weitere Projekte, die der Softwarekonzern in Berlin und Potsdam von 2016 bis 2018 plant. Einzelheiten wollte Firmensprecher Daniel Reinhardt allerdings nicht nennen. Nur so viel: 18 Millionen Euro ist dem Softwareriesen die Hauptstadtregion wert.

Außen viel Glas, innen kaum Wände

Am meisten hat SAP schon in das zweite Gebäude des sogenannten Innovationcenters am Jungfernsee gesteckt. Rund 16 Millionen Euro weist der Geschäftsbericht 2015 für das vierstöckige Haus aus. „Es ist ein Haus für 150 zusätzliche Mitarbeiter“, sagt Sprecher des Zentrums, Benjamin Nickel. Im Stil gleiche es dem ersten Haus. Außen viel Glas, innen kaum Wände, so dass sich flexible Teams schnell zu neuen Projekten zusammenfinden könnten.

Krebserkrankungen im Fokus der Forschung

„Ein ganz großes Projekt sind die Gesundheitsthema“, sagt Nickel. Im neuen Haus sollen Teams Software entwickeln, die mit Hilfe von Big Data insbesondere bei der Bekämpfung von Krebserkrankungen helfen soll. Dieses Thema sei für die SAP „sehr wichtig“, sagt Nickel.

Innovationskraft des Standorts Potsdam wächst

Das erst im Februar 2014 eröffnete Innovationcenter sei enorm gewachsen. Dort erfundene Produkte wie die Software „Innovation Management“ seien bereits von SAP auf den Markt gebracht. Die Konzernleitung in Walldorf habe sich entschlossen, die enorme Innovativkraft des Potsdamer Standorts durch noch mehr Raum und Personal zu erweitern. Weitere mögliche SAP-Bauten am Jungfernsee wollte Nickel nicht bestätigen.

Insgesamt will SAP in ganz Deutschland bis 2018 in Immobilien und Anlagen investieren. Der Löwenanteil von 130 Millionen Euro geht an den Konzernsitz im baden-württembergischen Walldorf. Dort will SAP ein neues Rechenzentrum und ein Blockheizkraftwerk bauen. SAP machte im vergangenen Jahr etwa 13 Prozent seiner Umsätze auf dem deutschen Markt.

 

Von Rüdiger Braun

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