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SV Babelsberg 03 verliert gegen Union Berlin

Schützenfest im Karli SV Babelsberg 03 verliert gegen Union Berlin

Die rund 3500 Zuschauer im Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam-Babelsberg haben ein wahres Torfestival zu sehen bekommen. Der SV Babelsberg 03 verlor 3:5 gegen den Zweitligisten Union Berlin. Das Testspiel war zugleich das letzte Spiel von Matthias Rudolph, dem Routinier von Nulldrei.

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Potsdam. Acht Tore in 90 Minuten, Fußballherz, was willst du mehr? In einem flotten Spiel mit vielen Torraumszenen besiegte der Zweitligist 1. FC Union Berlin gestern vor ungefähr 3500 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion Gastgeber SV Babelsberg 03 mit 5:3 (4:2). „Drei Tore gegen einen Zweitligisten sind schon was“, freute sich Nulldrei-Trainer Cem Efe. Die Gastgeber, die erstmals in den Trikots ihres neuen Ausrüsters „Hummel“ spielten und bei denen erneut einige Probanden getestet wurden, begannen wie die Feuerwehr: Nach einer Ecke des stark aufspielenden Süleyman Koc drückte Kai Druschky den Ball bereits in der 2. Minute artistisch über die Linie.

Potsdam, 3. Juli 2013 - Die rund 3.500 Zuschauer im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion haben ein wahres Torfestival zu sehen bekommen. Fußball-Viertligist SV Babelsberg 03 verlor 3:5 gegen den Zweitligisten Union Berlin. Das Testspiel war zugleich das letzte Spiel von Publikumsliebling Matthias Rudolph.

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Die Freude über die Führung währte jedoch nicht lange. Ebenfalls nach einer Ecke köpfte Christian Stuff den Ball zum 1:1 ins Netz (4.). Zwöf Minuten später erhöhte Simon Terodde ebenfalls per Kopf zum 2:1 aus Sicht der Köpenicker. Die Hausherren, die in der Defensive einige Abstimmungsprobleme offenbarten, mischten jedoch weiterhin munter mit. Severin Mihm gelang nach einer Ecke von Maximilian Zimmer der erneute Ausgleich, ebenfalls mit einem Kopfball (22.). „Wir dürfen nicht so viele Chancen zulassen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir das Ding souveräner über die Bühne gebracht hätten“, monierte Union-Trainer Uwe Neuhaus. Die Berliner ließen sich jedoch nicht lumpen und deckten die Schwächen der Babelsberger Hintermannschaft gnadenlos auf. Silvio (23.) und Steven Skrzybski (31.) brachten Union zur Pause mit 4:2 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel ließ der Tordrang bei sommerlichen Temperaturen auf beiden Seiten etwas nach. In der 53. Minute verließ schließlich Nulldrei-Urgestein Matthias Rudolph in seinem Abschiedsspiel den Platz, es gab stehende Ovationen. „Darauf kann man stolz sein. Es hat noch einmal Spaß gemacht, aber nun reicht es!“, sagte der 30-Jährige gegenüber der MAZ. Schließlich verkürzte Christopher Blazynski mit einem tollen Freistoß auf 3:4 (80.), ehe Christopher Quiring der 5:3-Endstand (87.) aus Sicht des Zweitligisten gelang.

„Es war unser zweites Testspiel gegen einen Zweitligisten innerhalb von acht Tagen. Die Jungs haben alles gegeben und sind jetzt fix und fertig“, sagte Cem Efe. „Natürlich hat noch nicht alles gepasst. Das kann angesichts der kurzen Vorbereitung gar nicht anders sein. Unser Ziel ist es, allen Spielern eine Chance zu geben und weitere Akteure zu testen.“ Der Coach deutete an, dass Babelsberg stark an einer Verpflichtung von Druschky interessiert sei. Der 20-jährige Angreifer stammt aus Berlin, kickte zuletzt beim Oberligisten SV Lichtenberg 47 und davor in der Regionalliga bei den Talenten des 1. FC Union Berlin. „Er könnte uns verstärken.“

Ein neues Gesicht gab es auch auf der Babelsberger Bank. Manuel Hartmann (57) wird künftig Cem Efe als Co-Trainer unterstützen. Hartmann war einst Coach des SV Tasmania Berlin und des BFC Viktoria 89. „Ich kenne ihn schon aus der Jugend von Tennis Borussia“, erzählte Efe.

Von Jens Trommer

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