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Schäden durch heftige Regenfälle und Gewitter

Wetter am Sonnabend in Brandenburg Schäden durch heftige Regenfälle und Gewitter

Eine gesperrte Bahnstrecke, abgedeckte Dächer, vollgelaufene Keller: Die schweren Gewitter, die ab Samstagnachmittag über Brandenburg hinwegzogen, haben zum Teil erhebliche Schäden hinterlassen. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz.

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Sturmschäden im Barnim: Eine Bahnstecke musste gesperrt werden. Foto: Julian Stähle

Quelle: Julian Stähle

Potsdam, Berlin. Eine gesperrte Bahnstrecke, Straßen unter Wasser, abgedeckte Dächer: Starke Regenfälle und Gewitter haben in mehreren Regionen Brandenburgs am Wochenende zu Hunderten Feuerwehreinsätzen geführt. Besonders hart traf es nach Angaben der Regionalleitstellen die Gegend nordöstlich von Berlin, die Uckermark, die Niederlausitz und den Landkreis Oder-Spree. Der Deutsche Wetterdienst hatte am Samstag Unwetterwarnungen herausgegeben. Zu möglichen Verletzten hatten die Leitstellen keine Informationen.

Die Regionalbahnstrecke Bernau – Eberswalde musste gesperrt werden

Die Regionalbahnstrecke Bernau – Eberswalde musste gesperrt werden.

Quelle: Julian Stähle

Bahnstrecke gesperrt

Die Regionalbahnstrecke zwischen Bernau und Eberswalde (Barnim) musste am Samstag wegen Schäden an der Oberleitung und umgestürzter Bäume gesperrt werden, wie die Regionalleitstelle Nordost am Sonntag mitteilte. Der Deutschen Bahn zufolge sollte der Bereich am Mittag wieder freigegeben werden.

 Ein abgeknickter Baum im Barnim

Ein abgeknickter Baum im Barnim.

Quelle: Julian Stähle

Dächer abgedeckt

Im Raum Biesenthal (Barnim) wurden laut Regionalleitstelle Dachteile von Wohnhäusern abgedeckt. Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen habe es 150 wetterbedingte Einsätze in dem Leitstellenbereich gegeben. Eine DWD-Meterologin teilte mit, dass in der Uckermark zeitweise 26 Liter Regen pro Quadratmeter in der Stunde niedergingen.

Viele Einsätze für die Feuerwehr

Rund 100 Mal rückte die Feuerwehr auch im Süden des Landes aus. Bäume stürzten im Raum Spremberg (Spree-Neiße) auf Autos und Straßen, wie es in der dortigen Regionalleitstelle hieß. In Cottbus lief in der Nacht zum Sonntag Wasser in Wohnhauskeller und überschwemmte Straßen. Zudem wurde berichtet, dass ein Regionalzug zwischen Spremberg und Cottbus wegen umgestürzter Bäume auf den Bahngleisen vorübergehend anhalten musste. Auch im Landkreis Oder-Spree lief den Angaben zufolge Wasser in Keller, vor allem im Bereich Neuzelle.

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Berlin und Westbrandenburg kaum betroffen

Der Deutsche Wetterdienst hatte am Samstag Unwetterwarnungen herausgegeben. Berlin und Westbrandenburg blieben dagegen weitestgehend verschont. Die Feuerwehr der Hauptstadt musste eigenen Angaben zufolge nur ganz vereinzelt vollgelaufene Keller auspumpen. Auch in Westbrandenburg blieb es nach Auskunft der Leitstelle relativ ruhig.

 Eine beschädigte Stromleitung im Barnim

Eine beschädigte Stromleitung im Barnim.

Quelle: Julian Stähle

Bundesweit 90 Menschen durch Unwetter verletzt

Durch die Unwetter, die am Samstag über ganz Deutschland zogen, sind bundesweit mindestens 90 Menschen verletzt worden. Das „Southside Festival“ in Baden-Württemberg wurde wegen der Unwetter abgebrochen; ebenso die Premiere der Karl-May-Spiele von Bad Segeberg in Schleswig-Holstein. Starker Regen stoppte auch die Schifffahrt auf dem Rhein. Bei Bacharach in Rheinland-Pfalz ha eine Schlammlawine einen Zug zum Entgleisen gebracht, der Lokführer wurde schwer verletzt.

90 Menschen durch Unwetter verletzt

Sonntag ist bestes Public-Viewing-Wetter

Nach den Gewittern vom Sonnabend ist die Tropenhitze erst einmal zu Ende. Am Sonntag soll es in Brandenburg wechselhaft bewölkt, aber meist trocken bleiben. Die Temperaturen liegen um rund 25 Grad. Für die Zeit des EM-Spiels Deutschland gegen Slowakei (18.00 Uhr) sollte es trocken bleiben.

Sonntag ist ideales Public-Viewing-Wetter

Aussichten für Brandenburg

Gefühlte 37 Grad am Sonnabend

Die Temperaturen erreichten am Samstag noch einmal bis zu 33 Grad. So war bis zum Abend bei gefühlten Werten von über 37 Grad mit einer starken Wärmebelastung zu rechnen.

Am Freitag schwitzten die Berliner sogar bei 36,4 Grad. Laut DWD war es der bislang heißeste Tag des Jahres in Deutschland. In Brandenburg war Potsdam Spitzenreiter mit 35,4 Grad.

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Von MAZonline

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