Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 13 ° Sprühregen

Navigation:
Schlechteste Kirschenernte seit der Wende

Frostschäden in Brandenburg Schlechteste Kirschenernte seit der Wende

Bei Frostnächsten im April sind viele Kirschblüten abgestorben. Viele Betriebe erlitten Totalausfälle. Das Landesamt für Statistik veröffentlicht nun die ernüchternden Zahlen: 2017 wird das schlechteste Kirschenjahr seit der Wende. Durch das knappere Angebot am Markt sind hohe Preise unvermeidbar.

Voriger Artikel
Saure Gurken und saure Polizisten beim Sommerfest
Nächster Artikel
Bierbotschafter Axel Schulz: Darf der das?

Manche Betriebe waren froh, dass überhaupt Kirschen an den Bäumen hingen.

Quelle: dpa

Potsdam. Nach den Frostschäden im April wird für dieses Jahr die schlechteste Kirschenernte seit der Wende erwartet. Nach Schätzungen liege die Erntemenge dieses Jahr lediglich bei 230 Tonnen Süßkirschen und 400 Tonnen Sauerkirschen, teilte das Landesamt für Statistik am Mittwoch mit. Damit falle die Ernte um 96 Prozent niedriger aus als im Spitzenjahr 1992. Viele Betriebe erlitten Totalausfälle.

Kirschen werden teurer

Durch das knappere Angebot am Markt sind höhere Preise unvermeidlich. Erst am Montag sagte der Vizechef der Bundesfachgruppe Obstbau, Franz-Josef Müller, dazu: „Der Kirschpreis muss steigen und er wird steigen“. So könnte ein Kilogramm Kirschen, das auf Märkten normalweise zwischen 4 und 8 Euro kostet, bald für 6 bis 10 Euro zu haben sein.

Gemessen an der Anbaufläche sind Süßkirschen mit 380 Hektar nach Äpfeln die zweitwichtigste Obstart in Brandenburg. Schwerpunkt ist die Region Werder/Havel im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Sauerkirschen werden auf rund 83 Hektar angebaut.

Von MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brandenburg

Sollte die SPD in der Regierungsverantwortung bleiben?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg