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Brandenburg Schlechteste Kirschenernte seit der Wende
Brandenburg Schlechteste Kirschenernte seit der Wende
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11:32 28.06.2017
Manche Betriebe waren froh, dass überhaupt Kirschen an den Bäumen hingen. Quelle: dpa
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Potsdam

Nach den Frostschäden im April wird für dieses Jahr die schlechteste Kirschenernte seit der Wende erwartet. Nach Schätzungen liege die Erntemenge dieses Jahr lediglich bei 230 Tonnen Süßkirschen und 400 Tonnen Sauerkirschen, teilte das Landesamt für Statistik am Mittwoch mit. Damit falle die Ernte um 96 Prozent niedriger aus als im Spitzenjahr 1992. Viele Betriebe erlitten Totalausfälle.

Kirschen werden teurer

Durch das knappere Angebot am Markt sind höhere Preise unvermeidlich. Erst am Montag sagte der Vizechef der Bundesfachgruppe Obstbau, Franz-Josef Müller, dazu: „Der Kirschpreis muss steigen und er wird steigen“. So könnte ein Kilogramm Kirschen, das auf Märkten normalweise zwischen 4 und 8 Euro kostet, bald für 6 bis 10 Euro zu haben sein.

Gemessen an der Anbaufläche sind Süßkirschen mit 380 Hektar nach Äpfeln die zweitwichtigste Obstart in Brandenburg. Schwerpunkt ist die Region Werder/Havel im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Sauerkirschen werden auf rund 83 Hektar angebaut.

Von MAZonline

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