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Schröter holt Vertrauten als Staatssekretär

Nachfolger für Arne Feuring Schröter holt Vertrauten als Staatssekretär

Es gibt einen Nachfolger für Brandenburgs umstrittenen Innenstaatssekretär Arne Feuring: Der Fachbereichsleiter Soziales des Kreises Oberhavel, Matthias Kahl, soll ins Ministerium wechseln. Minister Karl-Heinz Schröter (SPD) hält große Stücke auf den erst 39-Jährigen.

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Matthias Kahl soll Innenstaatssekretär werden.Ministerium

Potsdam. Der Fachbereichsleiter Soziales des Kreises Oberhavel, Matthias Kahl (39, SPD), soll laut Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) neuer Staatssekretär und Nachfolger des umstrittenen Arne Feuring werden, der sein Amt aufgibt. Den Vorschlag wolle er kommende Woche dem Kabinett unterbreiten, sagte Schröter am Dienstag. „Matthias Kahl verfügt über profunde fachliche Erfahrungen, große Standfestigkeit auch in schwierigen Situationen und er genießt mein volles persönliches Vertrauen“, so Schröter, der zuvor Landrat in Oberhavel war. Kahl ist dort auch für Flüchtlingsunterkünfte zuständig. Er sei überzeugt, dass Kahl trotz seines jungen Alters alles mitbringe, was ein erfolgreicher Staatssekretär braucht, so Schröter.

Kahls Vorgänger Arne Feuring war hingegen wenig erfolgreich: Der frühere Polizeipräsident stand massiv wegen Mauscheleien bei der Erstellung der Kriminalstatistik sowie seiner Einmischung in den Maskenmann-Fall in der Kritik.Mitte April erklärte Schröter, dass Feuring sein Amt aufgeben und sich „beruflich umorientieren“ wolle. Wie berichtet, soll Feuring als Abteilungsleiter ins Umwelt- und Agrarministerium wechseln. Schröters neuer Staatssekretär hat neben der Polizeireform zwei weitere schwierige Themen auf dem Tisch: Die Umsetzung der Kreisreform, die vor allem bei den kreisfreien Städten auf Widerstand stößt, sowie die Unterbringung von Flüchtlingen. Schröter war in seiner Zeit als Landrat selbst in die Kritik geraten, weil er in Oberhavel ein Gutscheinsystem für Asylbewerber eingerichtet hatte. Den Flüchtlingen wurde anders als in anderen Landkreisen kein Bargeld für Einkäufe ausgezahlt.

Von Marion Kaufmann

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