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Schüler punkten bei Geschichtswettbewerb

Preisverleihung nach Geschichtswettbewerb Schüler punkten bei Geschichtswettbewerb

Am Donnerstag sind Jugendliche in der Staatskanzlei in Potsdam für ihre Beiträge zum Thema „Religion macht Geschichte“ geehrt worden. Im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten der Köhler-Stiftung erhielten 7 Brandenburger Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Förderpreis und sieben wurden Landessieger.

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Lene Timm (Dritte von links) und Ronja Marie Duppel der Evangelischen Schule Neuruppin wurden Landessiegerinnen.

Potsdam. „Die Verbindung zwischen der Inquisition und den Hexenprozessen“ oder „Das Verhältnis von Kirche und Staat in der DDR“ sind nur zwei der Themen, mit denen sich Brandenburgs Schülerinnen und Schüler im bundesweiten Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten beschäftigt haben. Gestern sind die Gewinner des Ideenwettbewerbs in der Staatskanzlei in Potsdam ausgezeichnet worden. Sieben Landespreise zu 250 Euro und sieben Förderpreise zu 100 Euro konnten die Schüler ergattern. Sie sollten sich zum Rahmenthema „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“ Gedanken machen. 128 Schüler aus Brandenburg reichten ins

Neuruppiner Schülerinnen begeistern mit Hörspiel

Dazu recherchierten sie im Berliner DDR-Museum und führten Gespräche mit Zeitzeugen und Gemeindemitgliedern. Daraufhin schrieben sie ein Hörspiel über die fiktive Figur Lotte, die wegen ihrer Kirchenzugehörigkeit auf Schritt und Tritt von der Stasi gegängelt wurde. Die jungen Frauen entschieden sich bewusst für das Hörspiel: „Wir wollten die damaligen Umstände so anschaulich wie möglich darstellen. Vor allem Gefühle kommen in einem Hörbuch besser rüber“, sagt Lene Timm. Unterstützung bekamen sie von ihrem Tutor, Christian Motschmann, und der Gemeinde, die ihnen die Technik zur Verfügung stellte. Ein weiterer preisgekrönter Beitrag kam von Johanna Scheib vom Humboldt-Gymnasium in Eichwalde (Dahme-Spreewald). Sie widmete sich der Frage „Die Junge Gemeinde in der DDR. Eine Form innerer Emigration?“

Potsdamer Schule ehrt Helfer politisch Verfolgter im Nationalsozialismus

Das Projekt der Voltaire-Gesamtschule Potsdam entstand mit Unterstützung von David Rosenfeld, selbst verfolgter Jude, der sich für die Ehrung Deutscher einsetzt, die politisch Verfolgte der Zeit des Nationalsozialismus schützten. Gemeinsam spürten sie unter anderem Hellmut Traub auf, der politisch Verfolgten falsche Pässe ausstellte, damit sie aus Deutschland fliehen konnten. Die Projektgruppe setzt sich zusätzlich dafür ein, dass für stille Helden wie ihn in Jerusalem Olivenbäume mit Ehrentafeln aufgestellt werden.

Landesbeste Schule ist Prenzlauer Gymnasium

Der mit 1000 Euro dotierte Preis für die landesbeste Schule ging zum vierten Mal in Folge an das Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium in Prenzlau (Uckermark). Bildungsminister Günter Baaske (SPD) lobte das Engagement der vielen Ehrenamtlichen und betonte: „Viele Kollegen merken, dass solche Projekte auch Werbung für ihr Fach sind und man damit auch Begabtenförderung betreibt.“

Von Josefine Kühnel

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