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Heißer Schulauftakt in Brandenburg

Ferienende für 273.000 Schüler Heißer Schulauftakt in Brandenburg

Was für ein heißer Tag – bei Temperaturen weit über 30 Grad hat für über 270.000 Kinder und Jugendliche die Schule wieder begonnen. So heiß war es lange nicht am 1. Schultag. Deswegen war der Tag für einige auch schneller zu Ende als gedacht.

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Am Montag hat für die Brandenburger Kinder und Jugendliche wieder die Schule angefangen.

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad hat für 273.000 Kinder und Jugendliche in Brandenburg der Schulalltag begonnen. Das sind 1500 Schüler mehr als im vergangenen Jahr, teilte das Bildungsministerium in Potsdam mit. Dabei besucht die überwiegende Mehrheit der Kinder und Jugendlichen (243.450) die 741 öffentlichen Einrichtungen im Land. 11 Prozent der Schüler bevorzugen die 175 Privatschulen im Land.

Lehrer sind im Schnitt 35,5 Jahre alt

Die genaue Schülerzahl wird erst Ende September klar sein. Weil auch viele Flüchtlingskinder in die Schule gehen, könnte sich die Schülerzahl noch erhöhen. Man gehe von rund 3000 Kindern aus, teilte das Ministerium mit.

Hitzewarnung und ein heißer Sommer

– Der Montag war einer der heißesten Tage des Jahres in Brandenburg. Das Thermometer erreichte unter anderem Temperaturen von bis zu 35 Grad. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat deswegen sogar eine Hitzewarnung herausgegeben.

– Überhaupt ist der zurückliegende Sommer einer der heißesten der vergangenen Jahre. Er wird als drittwärmster Sommer in die Geschichtsbücher eingehen, sagte ein DWD-Sprecher.

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Auch für 1100 neu eingestellte Lehrer startete das Schuljahr. Sie sind im Durchschnitt etwa 35,5 Jahre alt. Zum großen Teil haben sie die Aufgaben von 700 Lehrern übernommen, die im Sommer in den Ruhestand gegangen sind. Insgesamt arbeiten etwa 18.000 Pädagogen in Brandenburg.

Verkürzter Unterricht wegen der Hitze

Wegen der hohen Temperaturen ist an einigen Schulen der Unterricht verkürzt worden. Somit hat der erste Schultag für viele Brandenburger zwar ziemlich heiß, aber auch mit einem kürzeren Tag als geplant begonnen. Auch wenn sich viele Kinder und Jugendliche wünschen dürften, dass es weiter so geht: Realistisch ist es nicht.

Ministerium will Unterrichtsausfall verhindern

Bildungsminister Günter Baaske will im neuen Schuljahr Unterrichtsausfall vermeiden. „Es wird immer Unterrichtsausfall geben. Das ist unvermeidbar, zum Beispiel durch Aufsichtspflichten während der Abiturprüfungen. Aber wir werden weiter daran arbeiten, den krankheitsbedingten Ausfall zu verringern und schneller auf drohenden Unterrichtsausfall zu reagieren“, sagte Baaske. Dazu werde unter anderem ein Gesundheitsmanagement für Schulen entwickelt.

Von MAZonline

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