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Schwere Sturmböen in Brandenburg erwartet

Sturmtief „Heini“ Schwere Sturmböen in Brandenburg erwartet

Das war’s dann wohl mit dem milden Novemberwetter. Am Mittwoch wird es ungemütlich in Brandenburg: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Sturmböen von bis zu 95 Stundenkilometern. Damit nicht genug: in den kommenden Tagen wirds ungemütlich und kalt.

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In den nächsten Tagen wird es stürmisch in Brandenburg.

Quelle: dpa

Potsdam. Erst Sturmböen, dann Winterwetter: Die milde Witterung, im Volksmund auch als Martinssommer bekannt, verabschiedet sich langsam aus Brandenburg. Mit dem Durchzug des Sturmtiefs „Heini“ von der Elbe her müsse die Region noch am Mittwoch mit starken Winden und sogar Sturmböen rechnen, sagte die Meteorologin vom Dienst beim Deutschen Wetterdienst in Potsdam, Ulrike Maiwald, am Dienstag.

Regionenwetter für Brandenburg

Sturmwarnung für Potsdam-Mittelmark

Für den Kreis Potsdam-Mittelmark hatte der Deutsche Wetterdienst eine Sturmwarnung herausgegeben: Diese gilt bis zum Mittwochnachmittag. Tagsüber werden Böen von bis zu 95 Stundenkilometer erwartet. Die Meteorologen warnen insbesondere vor herabstürzenden Ästen und Gegenständen.

In der Nacht zu Mittwoch war „Heini“ dann aber in ganz Deutschland weniger verheerend ausgefallen, als erwartet. Vereinzelt stürzten in Niedersachsen und in Nordrhein-Westfalen nach Angaben von Polizei und Feuerwehren Bäume um oder wurden Bauzäune und Gerüste weggeweht. Größere Einsätze und Schäden gab es jedoch nicht.

Flüchtlinge aus Zelten evakuiert

Noch am Dienstag wurden in manchen Städten Flüchtlinge in Sicherheit gebracht. In Bremen mussten rund 1400 Asylbewerber über Nacht kurzfristig von Zeltlagern in Schulen umziehen. Die Zelte, in denen die Menschen untergebracht waren, halten nach Herstellerangaben höchstens Windstärke 10 aus - erwartet wurden aber Sturmböen bis zu Stärke 11. Auch in Dresden und Berlin mussten mehrere hundert Flüchtlinge aus Zelten, in denen sie wohnten oder auf einen Termin bei den Behörden warteten, in andere Unterkünfte gebracht werden.

„Heini“ hatte sich am Dienstag vom Atlantik auf den Weg über Schottland nach Skandinavien gemacht und sich der deutschen Nord- und Ostseeküste genähert. In Irland blieben Zehntausende Haushalte auch über Nacht ohne Strom, nachdem umstürzende Bäume Leitungen beschädigt hatten.

Tief „Iwan“ bringt Kälte

Mit dem folgenden Sturmtief „Iwan“ sinken die Temperaturen vom zweistelligen auf den einstelligen Bereich. „Das ist dann normal für die Jahreszeit“, sagte Maiwald. Für eine Prognose, ob es am Wochenende den ersten Schnee geben werde, sei es aber noch zu früh.

Von MAZonline

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