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Brandenburg Schwere Unwetter mit Hagel und Sturmböen
Brandenburg Schwere Unwetter mit Hagel und Sturmböen
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02:59 09.07.2014
Regen kann Spaß machen. Quelle: Julian Stähle
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Potsdam

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Potsdam warnte auch am Dienstagnachmittag weiter vor schwerem Gewitter, Sturmböen, Starkregen und Hagel. Die Unwetterwarnung galt zunächst bis nachmittags für die Stadt Cottbus sowie für die Landkreise Elbe-Elster, Kreis Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße.

Vom Südosten des Landes zog das Unwetter weiter und erreichte die Stadt Frankfurt (Oder) sowie die Landkreise Dahme-Spreewald, Oder-Spree und Teltow-Fläming. Am frühen Abend erreichten die heftigen Regenfälle auch Potsdam, Potsdam-Mittelmark und Berlin.

Dabei blieb es weiter heiß, die Temperaturen erreichten auch am Dienstag wieder Höchstwerte um die 30 Grad.

» Das Wetter in Brandenburg

Blockierte Tram-Gleise in Potsdam

In der Nacht zu Dienstag blieb Brandenburg weitestgehend von Unwetter-Schäden verschont, wie die Nachfrage bei Polizei und Feuerwehr ergab. Von der Feuerwehr-Regionalleitstelle Nordwest - zuständig für die Landkreise Havelland, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz sowie Potsdam - wurde lediglich ein Einsatz gemeldet: Auf der Potsdamer Heinrich-Mann-Allee in Höhe der Aral-Tankstelle war am frühen Morgen ein Baum auf die Straßenbahn-Schienen gefallen. Der Tram-Verkehr musste unterbrochen werden, es wurde Schienenersatzverkehr eingerichtet. Nach einer Stunde hatte die Feuerwehr die Stelle beräumt, wie eine Feuerwehr-Sprecherin sagte.

Wassermassen vor dem Bildungsforum in Potsdam

Blitzeinschlag in Jüterbog

In Jüterbog (Teltow-Fläming) ist ein Blitz in den Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses eingeschlagen und hat einen Brand ausgelöst. Es wurde niemand verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Bewohner konnten das Haus selbstständig verlassen. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Auch musste die Feuerwehr mehrmals in Jüterbog ausrücken, weil Keller unter Wasser standen, wie ein Sprecher der Feuerwehr-Regionalleitstelle Südwest sagte.

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So sieht der Sommer in Brandenburg aus. Wie genießen Sie den Sommer? Fotos für diese Galerie an online@maz-online.de.

Tief Michaela sorgt dafür, dass das Wetter auch in den kommenden Tagen wechselhaft bleibt. Zwar scheint häufig die Sonne, dazwischen können sich aber immer Schauer und Gewitter bilden.

Nicht das erste Unwetter des Sommers

Bereits Anfang Juni war über Nordbrandenburg eine Gewitterfront gezogen, die etliche Schäden hinterließ. Besonders betroffen war dabei der Landkreis Ostprignitz-Ruppin.

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Mitte Juni zogen kräftige Unwetter über den Westen und Norden Brandenburgs hinweg. Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin war besonders stark betroffen.

MAZonline

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