Volltextsuche über das Angebot:

24°/ 16° wolkig

Navigation:
Schwere Unwetter mit Hagel und Sturmböen

Brandenburg-Wetter am Dienstag Schwere Unwetter mit Hagel und Sturmböen

Es blitzt und kracht und gießt aus Eimern: Nach dem schwülen Sommerwetter der letzten Tage zogen am Dienstagnachmittag schwere Unwetter vor allem über den Südosten Brandenburgs. In der Nacht zu Dienstag hatten Unwetter lediglich in Potsdam und Jüterbog (Teltow-Fläming) ihre Spuren hinterlassen.

Voriger Artikel
Mario K. suchte vor Verhaftung eine Frau
Nächster Artikel
Mit "Euphorie" zum Sieg gegen Brasilien

Regen kann Spaß machen.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Potsdam warnte auch am Dienstagnachmittag weiter vor schwerem Gewitter, Sturmböen, Starkregen und Hagel. Die Unwetterwarnung galt zunächst bis nachmittags für die Stadt Cottbus sowie für die Landkreise Elbe-Elster, Kreis Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße.

Vom Südosten des Landes zog das Unwetter weiter und erreichte die Stadt Frankfurt (Oder) sowie die Landkreise Dahme-Spreewald, Oder-Spree und Teltow-Fläming. Am frühen Abend erreichten die heftigen Regenfälle auch Potsdam, Potsdam-Mittelmark und Berlin.

Dabei blieb es weiter heiß, die Temperaturen erreichten auch am Dienstag wieder Höchstwerte um die 30 Grad.

» Das Wetter in Brandenburg

Blockierte Tram-Gleise in Potsdam

In der Nacht zu Dienstag blieb Brandenburg weitestgehend von Unwetter-Schäden verschont, wie die Nachfrage bei Polizei und Feuerwehr ergab. Von der Feuerwehr-Regionalleitstelle Nordwest - zuständig für die Landkreise Havelland, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz sowie Potsdam - wurde lediglich ein Einsatz gemeldet: Auf der Potsdamer Heinrich-Mann-Allee in Höhe der Aral-Tankstelle war am frühen Morgen ein Baum auf die Straßenbahn-Schienen gefallen. Der Tram-Verkehr musste unterbrochen werden, es wurde Schienenersatzverkehr eingerichtet. Nach einer Stunde hatte die Feuerwehr die Stelle beräumt, wie eine Feuerwehr-Sprecherin sagte.

Wassermassen vor dem Bildungsforum in Potsdam

Blitzeinschlag in Jüterbog

In Jüterbog (Teltow-Fläming) ist ein Blitz in den Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses eingeschlagen und hat einen Brand ausgelöst. Es wurde niemand verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Bewohner konnten das Haus selbstständig verlassen. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Auch musste die Feuerwehr mehrmals in Jüterbog ausrücken, weil Keller unter Wasser standen, wie ein Sprecher der Feuerwehr-Regionalleitstelle Südwest sagte.

So sieht der Sommer in Brandenburg aus. Wie genießen Sie den Sommer? Fotos für diese Galerie an online@maz-online.de.

Zur Bildergalerie

Tief Michaela sorgt dafür, dass das Wetter auch in den kommenden Tagen wechselhaft bleibt. Zwar scheint häufig die Sonne, dazwischen können sich aber immer Schauer und Gewitter bilden.

Nicht das erste Unwetter des Sommers

Bereits Anfang Juni war über Nordbrandenburg eine Gewitterfront gezogen, die etliche Schäden hinterließ. Besonders betroffen war dabei der Landkreis Ostprignitz-Ruppin.

Mitte Juni zogen kräftige Unwetter über den Westen und Norden Brandenburgs hinweg. Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin war besonders stark betroffen.

Zur Bildergalerie

MAZonline

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Blitz schlägt in Brandenburg mehrfach ein

Nach den starken Unwettern in der Nacht zum Mittwoch, bei denen es zu mehreren Bränden und vielen umgestürzten Bäumen kam, goss es in Brandenburg auch tagsüber wie aus Eimern. Auch für die nächsten Tage ist keine deutliche Besserung in Sicht.

mehr
Mehr aus Brandenburg

Zunehmende Gewalt gegen Polizisten: Sollte es höhere Strafen geben?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg