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Brandenburg Schweres Gewitter zieht über Brandenburg
Brandenburg Schweres Gewitter zieht über Brandenburg
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15:22 30.05.2017
In Bredereiche (Oberhavel) kam gegen Mittag das Wasser kübelweise vom Himmel. Quelle: Leserfoto von Caroline Brunk
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Potsdam

Am Dienstagmorgen dominierte vielerorts in Brandenburg noch der Sonnenschein. Doch seit dem Mittag breiten sich unwetterartige Gewitter über der ganzen Region aus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor teils heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen von bis zu 70 Stundenkilometern. Mit Temperaturen bis zu 30 Grad bleibt es dennoch sommerlich warm.

Erst in der Nacht zu Mittwoch sollen sich die Gewitteraktivitäten nach Angaben des DWD wieder legen. Am Mittwoch bleibt es dann weitgehend trocken. Zeitgleich stürzt die Temperatur um fast 10 Grad. Ab Mitte der Woche ist also mit angenehmeren Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad zu rechnen. Erst ab Samstag wird es wieder schwül-warm und gewittrig.

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So verhalten Sie sich bei Gewitter

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Unwetter fordert mehrere Todesopfer

In mehreren Teilen Deutschlands hat sich das heiße Wetter bereits in der Nacht zu Dienstag in Gewittern entladen. In Aachen ist eine Frau laut Polizei offenbar davon überrascht worden. Sie wurde am Montagabend von einem Blitz erschlagen, während sie auf dem Fahrrad unterwegs war. Einer Mitteilung der Feuerwehr zufolge ließ der Stromstoß die Kette ihres Rades schmelzen.

Zuvor waren in Moskau bei einem kurzen, aber heftigen Sturm mindestens elf Menschen von Bäumen erschlagen worden. Mehr als 70 Menschen hätten medizinische Hilfe gesucht, teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Die Behörden gehen von einem Millionenschaden aus.

Von MAZonline

Ausgerechnet auf dem gesperrten Truppenübungsplatz in der Lieberoser Heide bei Cottbus flammte am Montag Feuer auf. Das Problem für die Einsatzkräfte: Weil sich noch Munition im Boden befinden könnte, darf niemand auf das Gelände. Doch plötzlich kommt unverhoffte Hilfe von oben. Doch bei dem Unwetter ist auch ein Löschfahrzeug von einem Blitz getroffen worden.

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Die Berliner Pläne für ein gemeinsames Anti-Terror-Trainingszentrum von Brandenburg, Berlin und der Bundespolizei kommen gut an in Brandenburg. Die Standortfrage ist noch ungeklärt, es gibt aber einen Favoriten. Auf dem Areal soll Häuserkampf geübt werden – Hintergrund ist die anhaltende Welle islamistischer Gewalt.

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Die Einhaltung des seit 2015 geltenden Mindestlohns wird durch den Zoll nur schlecht kontrolliert – trotz vieler Verstöße. Das kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Vor allem im Gastro-Bereich werde zu lax geprüft. Schwarzarbeits-Fahnder des Potsdamer Zolls stießen 2016 in jedem zweiten Betrieb auf Unregelmäßigkeiten.

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