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Brandenburg Sechstägiges Radlerfest in Brandenburg
Brandenburg Sechstägiges Radlerfest in Brandenburg
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07:57 19.05.2016
Die 19. Tour de Prignitz startet am 23. Mai 2016. Quelle: Bernd Atzenroth
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Meyenburg

Der Countdown läuft: Am kommenden Montag, 23. Mai, starten wieder hunderte Radler zur ersten Etappe der diesjährigen Tour de Prignitz. Die sechstägige Rundfahrt durch Brandenburgs Nordwesten wird in diesem Jahr zum bereits zum 19. Mal ausgetragen. Veranstalter sind gemeinsam die Märkische Allgemeine und der Radiosender Antenne Brandenburg.

Um mitzumachen, muss man kein Leistungssportler sein – es ist eine Rundfahrt für jedermann. Im gemächlichen Tempo kann man die wunderbare Prignitz-Landschaft und das einmalige Flair im Radlerfeld genießen. Dazu gibt es aber einen Wettbewerb zwischen den einzelnen Etappenstädten, die möglichst viele Radler auf „ihre“ Etappe schicken, ihre Gäste möglichst toll empfangen und zudem bei Spielen Punkte machen können, um einen Jackpot in Höhe von 5000 Euro gewinnen zu können. Das Geld wird für einen sozialen Zweck verwendet. All dies mobilisiert Jahr für Jahr die ganze Region und darüber hinaus viele Besucher – in den vergangenen Jahren lag die Gesamtteilnehmerzahl mitunter über 4000. Imposante Radlerbänder ziehen sich dann sechs Tage lang durch die Region.

Start- und Zielpunkt der diesjährigen Rundfahrt ist Meyenburg, die Siegerstadt des Vorjahres. Die weiteren Etappenorte sind Pritz­walk, Wittenberge, Bad Wilsnack, Wusterhausen und Heiligengrabe.

Die einzelnen Etappen sind zwischen 45 und 54 Kilometer lang und führen die Radler in einem großen Bogen durch das ganze Gebiet zwischen Elbe und Dosse. Dabei werden kurzzeitig die Landesgrenzen überschritten, die sachsen-anhaltinische auf der 3. Etappe an der Elbe in der Nähe von Quitzöbel. Und am letzten Tag, Samstag, 28. Mai, gibt es einen gut 20 Kilometer langen Abstecher nach Mecklenburg, bevor die Radler zum großen Finale wieder den Ausgangspunkt Meyenburg erreichen.

Pro Etappe sind zwei Halte geplant, eine etwas längere Mittagspause und ein etwas kürzerer Kulturstopp an besonders sehenswerten Orten. In diesem Jahr sind das zum Beispiel die Dorfkirche von Seddin, die Gruft von Ritter Kahlbutz in Kampehl und die Schwedenplattform in Wittstock. Auch die schönste Mittagspause wird mit einem Preis bedacht. Unterwegs werden die Radler aber in allen anderen Orten ebenso herzlich von den Menschen begrüßt. Die Tour ist komplett polizeibegleitet, und auch die Bundeswehrradler sorgen für Sicherheit. Das DRK ist mit Motorrad und Rettungswagen immer in der Nähe, falls doch mal etwas passieren sollte. Wer mitradeln will, muss nur morgens rechtzeitig zum jeweiligen Startort zu kommen und sich anmelden – die Teilnahme ist kostenfrei. Möglich wird dies auch dank der Unterstützung durch die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz und die AOK Nordost.

Alle Infos finden Sie unter www.tourdeprignitz.de, auf Facebook unter Tour de Prignitz, und natürlich in der Märkischen Allgemeinen. Nachfragen werden unter 03395/7 62 10 beantwortet.

Von Bernd Atzenroth

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