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Seenland Oder-Spree ist die Nummer eins

Tourismus in Brandenburg Seenland Oder-Spree ist die Nummer eins

Für die Tourismusbranche in Brandenburg geht es stetig voran: Mit 4,6 Millionen Feriengästen (plus 5,9 Prozent) und 12,5 Millionen Übernachtungen (plus 4,9 Prozent) gab es 2015 zum elften Mal in Folge eine Rekordmarke. Den höchsten Gäste-Zuwachs gab es Havelland – dank der Bundesgartenschau.

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Besuchermagnet in Brandenburg: der tropische Freizeitpark Tropical Island bei Brand (Dahme-Spreewald).

Quelle: Karen Grunow

Potsdam. Die Tourismus-Region Seenland Oder-Spree ist bei der Zahl von Übernachtungen Spitzenreiter 2015 in Brandenburg. 2,1 Millionen zählte die Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH (TMB) zwischen Märkischer Schweiz und dem Oderbruch – das sind 2,5 Prozent mehr als 2014. Es folgen der Spreewald (1,7 Mio, plus 8,6 Prozent) und das Ruppiner Seenland (1,5 Mio, plus 2,5 Prozent). Den größten Gästezuwachs gab es im Havelland (plus 17,4 Prozent) auf 1,1 Millionen Gäste – bedingt durch die Bundesgartenschau, wie TMB-Geschäftsführer Dieter Hütte bei der Vorstellung der Jahresbilanz hervorhob.

Von märkischem Tourismus als einer „Erfolgsgeschichte“ sprach Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD). Brandenburg werde immer attraktiver als Reiseland. Knapp sechs Prozent mehr Gäste kamen landesweit (4,6 Millionen), die über 12,5 Millionen Übernachtungen buchten. „Die Tourismusbranche ist in besonderem Maße auf Weltoffenheit, Toleranz und sozialen Frieden angewiesen“, sagte Gerber. „Das sieht man an Dresden, das rückläufige Besucherzahlen verkraften muss“, meinte er mit Blick auf die islamfeindliche Pegida-Bewegung. Brandenburg sei für Gäste aus ganz Deutschland sowie für ausländische Urlauber, insbesondere aus den Niederlanden und Polen, ein attraktives Reiseland geworden.

Im Ranking der 16 Bundesländer liegt Brandenburg nur auf Platz 12 – vor Thüringen, Sachsen-Anhalt, Bremen und dem Saarland. Gerber sagte, Brandenburg habe weder Ostsee noch Bayrischen Wald. „Als Urlaubsland kamen wir aus dem Nichts.“ Umso bemerkenswerter seien die Zahlen.

Die Urlauber wollten in der Mark vor allem „Kultur erleben, Landleben entdecken und Wassertourismus betreiben“, sagte der Geschäftsführer der Tourismus-Marketing Brandenburg, Dieter Hütte. Hinzu kämen Wandern und der Radtourismus. Hohen Zuwachs mit einem Plus von 11,2 Prozent auf 1,1 Millionen Übernachtungen verzeichneten die Campingplätze.

Der wichtigste sogenannte Quellmarkt für Brandenburg ist Berlin. Die Mark gilt für Brandenburgs Touristiker als „das Naherholungsgebiet für alle gestressten Großstädter“. Der Anteil an Tagesausflüglern ist besonders groß. Insgesamt werden pro Jahr rund 92 Millionen Tagesreisen gezählt. Das Kampagnenmotto der Tourismus Marketing GmbH in diesem Jahr lautet: „Hier tanke ich Stille! Durchatmen in Brandenburg“. Angeboten wird eine überarbeitete, kostenfreie Brandenburg App, eine Art digitaler Reiseführer. Neu ist, dass die App jetzt auch auf Tablets funktioniert und Hotel-Zimmer direkt gebucht werden können. Brandenburg präsentiert sich wieder gemeinsam mit Berlin auf der Internationalen Tourismusbörse (9. bis 13. März). 69 Aussteller präsentieren sich diesmal, darunter 36 aus Brandenburg.

Von Igor Göldner

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