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Brandenburg Selbst Top-Absolventen müssen warten
Brandenburg Selbst Top-Absolventen müssen warten
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08:27 27.03.2013
POTSDAM

Selbst Top-Absolventen ist ein nahtloser Übergang von der Uni an die Schule nicht sicher. Die Lehrergewerkschaft befürchtet einen massiven Wegzug von Junglehrern.

 

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Wie viele Stellen es für Referendare gibt, ist im Landeshaushalt festgelegt. Grundlage ist der geschätzte Bedarf für die folgenden Jahre. Das Auswahlverfahren ist genau geregelt: Einige Plätze können für Fächer geblockt werden, in denen der Bedarf besonders groß ist. Auch für Härtefälle unter den Bewerbern, wie Hartz-IV-Empfänger oder Behinderte, ist ein Kontingent reserviert. Die meisten Plätze dagegen werden nach Note vergeben. Dabei treibt der Bewerberüberhang seltsame Blüten: „In den vergangenen Jahren mussten die Bewerberinnen und Bewerber Leistungsnoten unter 1,5 vorweisen, um einen Platz im Vorbereitungsdienst zu erhalten“, so der Sprecher des Bildungsministeriums, Stephan Breiding.

Der Brandenburger Landeschef der Lehrergewerkschaft GEW, Günther Fuchs, fordert Konsequenzen. „Wir müssen die Referendariatsplätze von aktuell 900 auf 1500 bis 1600 erhöhen“, sagt Fuchs. Der GEW-Chef warnt vor einer Abwanderungswelle: „Die Leute sind ganz schnell weg und nach ein paar Jahren bekommen wir sie nicht mehr zurück.“ Um die Nachwuchslehrer im Land zu halten, fordert er einen Rechtsanspruch aufs Referendariat.

Wie viele Absolventen in der Warteschleife hängen, ist unklar. Weder Ministerium noch Gewerkschaft führen derartige Statistiken. Die Wartezeit beträgt laut Breiding „bisher nicht länger als zwei Jahre“. Dass Einzelne länger warten, ergab eine MAZ-Recherche.

Die Wartezeit überbrücken viele als Aushilfslehrer. Während das Ministerium diesen Umstand „fachlich begrüßt“, spricht GEW-Chef Fuchs von „einem Riesenfrevel“. „Dafür dürfen junge Leute nicht missbraucht werden“, sagt er.

Ans Gymnasium drängen Junglehrer in Massen. Anderen Schulformen fehlt es an Bewerbern. Für ein Referendariat in der Primar- und Sekundarstufe I (7. bis 10. Klasse) konnten im Februar laut Ministerium nur 97 von 144 Referendariatsstellen besetzt werden. Im Fach Sonderpädagogik fanden sich für fünf von 17 Plätzen Bewerber. (Von Viktoria Bittmann)

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