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Sieben Verkehrstote am Wochenende

Verkehr in Brandenburg Sieben Verkehrstote am Wochenende

Das Wochenende begann bereits am Freitag tragisch. Sechs Menschen sterben bei einem schweren Unfall auf der A 10. Rund 24 Stunden später krachen auf der A19 fünf Wagen aufeinander. Zwei Schwerverletzte. Wiederum tödlich endete ein Fahrradunfall in der Nacht auf Sonntag. Und auch der Sonntag selbst wurde von einem schweren Unfall überschattet.

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Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Sieben Menschen sind bei Verkehrsunfällen am Wochenende in Brandenburg getötet und 126 weitere verletzt worden. Von Freitag bis Sonntag gab es 490 Unfälle, wie die Polizei am Montag in Potsdam mitteilte.

Sechs Tote auf der A10

Zum folgenschwersten Unfall war es am Freitagnachmittag auf dem Berliner Ring A10 am Ahrensfelder Dreieck (Barnim) gekommen. Dort fuhr ein Kleintransporter auf einen Lastwagen auf.

Sechs Insassen - drei Frauen im Alter von 15, 30 und 61 Jahren und drei Männer zwischen 18 und 36 Jahren - kamen ums Leben. Der 27-jährige Fahrer und ein 25 Jahre alter Beifahrer wurden schwer verletzt. Die Unfallursache ist noch ungeklärt. Der Fahrer soll dazu am Montag befragt werden, wenn sein Zustand es zulässt.

Crash mit fünf Geländelimousinen

Gleich fünf SUV sind Sonnabendvormittag in Höhe der Anschlussstelle Wittstock auf A 19 ineinander gekracht. Zwei Menschen wurden schwer verletzt. Alle Wagen landeten in der Mittelleitplanke.

Radfahrer bleibt an Verkehrsschild hängen

Tödlich verunglückte in der Nacht zum Sonntag ein Radfahrer in Spremberg (Spree-Neiße). Der 55-Jährige blieb mit seiner Pedale an einem Verkehrsschild hängen und stürzte. Dabei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu.

Er starb nach Angaben der Polizei in Potsdam am Sonntag im Krankenhaus.

Missglücktes Überholmanöver

Bei einem Autounfall am Sonntag in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) ist der Fahrer schwer verletzt worden. Der Mann hatte zuvor einen Radfahrer überholt, hatte dann aber die Kontrolle verloren und ist gegen einen Baum gerast. Dem Radfahrer ist nichts passiert.

Von MAZonline

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