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Brandenburg „Sitzen kann ich mir im Moment nicht leisten“
Brandenburg „Sitzen kann ich mir im Moment nicht leisten“
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14:34 30.03.2017
Gesundheitswochen bei der MAZ. Quelle: Fotolia
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Potsdam

25 Leser haben die sportliche Herausforderung angenommen und treten im Wettbewerb um den Schritte-Thron gegen Profi-Geher Christopher Linke vom SC-Potsdam an.

Mit dabei sind: eine Friseurin, eine Polizistin, ein Haustechniker aus dem Landtag, ein 14 Jahre alter Schüler, eine nach eigenen Angaben leidenschaftliche„Wanderoma“, ein Vater, eine Mutter in Elternzeit und eine Rollstuhlfahrerin.

Das sind die Ergebnisse von Mittwoch, 29. März:

(Für eine größere Ansicht klicken Sie auf die Grafik)

„Sitzen kann ich mir im Moment nicht leisten“

Bei Kathrin Hoeft läuft es „wie der Wahnsinn“. Vor der MAZ-Schrittzähler-Aktion hatte sich die Lehrerin aus Nennhausen (Havelland) vorgenommen täglich zwölf Kilometer zu laufen, inzwischen hat sie der Ehrgeiz gepackt und sie schafft 20 Kilometer. „Die Klassenarbeiten türmen sich, aber sitzen kann ich mir im Moment nicht leisten“, sagt sie. Die Bio- und Chemielehrerin punktet, indem sie nach der Arbeit die 13 Kilometer von der Bruno H. Bürgel-Gesamtschule zu Fuß nach Hause läuft. „Das mache ich sonst nicht.“

Kathrin Hoeft. Quelle: privat

Während der Aktionszeit hatte sie ihren Spitzentag am Sonnabend. Bereits um 5 Uhr morgens sprang die Brandenburgerin eine Dreiviertelstunde auf ihrem Trampolin, nach einem kurzen Frühstück ging es sportlich weiter: „Die Zeitung habe ich im Gehen gelesen.“ Und weil eben jeder Schritt zählt, ging es nach der Morgenlektüre raus ins Grüne zu einer großen 13 Kilometer Walkingrunde. Nachmittags gab es Bewegungspunkte beim Harken im Garten und abends beim Tanzen mit ihrem Mann. Die Tagesbilanz: 40.000 Schritte.

Das würde sicher auch die Damen ihrer Sportgruppe beeindrucken. Einmal in der Woche leitet Kathrin Hoeft einen Aerobic-Kurs, was übrigens auch der Grund war, warum sich die 49-Jährige fürs Schrittezählen angemeldet hat. „Ich will meine Sportfrauen mit meiner Teilnahme überraschen.“

Von Diana Bade

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