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So funktioniert die Rettung bei Eiseinbruch

Gefrorene Gewässer So funktioniert die Rettung bei Eiseinbruch

Die Temperaturen steigen – und damit das Risiko, auf gefrorenen Gewässern ins Eis einzubrechen. In unserem Video warnt Stephanie Bruhns von der Polizei Potsdam vor dem Betreten von Eisflächen. Die Wasserwacht appelliert an Eltern, ihre Kinder über Gefahren aufzuklären. Es gibt einen Leitfaden für die Rettung bei Eiseinbruch.

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Niemals sollte sich ein Helfer ungesichert bis unmittelbar an die Unglücksstelle vorwagen, rät die DRK-Wasserwacht. Foto: DRK-Wasserwacht Frankfurt/Oder

Potsdam. Aufgrund der steigenden Temperaturen sowie der längeren Sonnenscheindauer warnen die DRK-Wasserwacht Brandenburg und die Wasserschutzpolizei Berlin eindringlich vor dem Betreten von Eisflächen. Kräftige Sonnenstrahlen sorgen derzeit für Tauwetter. Dadurch besteht auf den Eisflächen der Brandenburger Gewässer eine erhöhte Einbruchgefahr.

Warnung: Niemals ungesichert Eingebrochenen zu Hilfe eilen

Einmal ins Eis eingebrochen, kommt es schnell zu einer lebensgefährlichen Unterkühlung, teilt die DRK-Pressestelle mit. „Wer einen Eiseinbruch beobachtet, sollte sofort den Notruf 112 wählen und dann versuchen, dem Eingebrochenen einen Schlitten oder Stock zuzuschieben, an dem er sich festhalten kann. Niemals sollte sich ein Helfer ungesichert bis unmittelbar an die Unglücksstelle vorwagen und dem Verunglückten womöglich die Hand reichen. Die Eigensicherung hat absoluten Vorrang“, sagt Falk Hoffmann, Wasserretter und Ausbilder Rettungsschwimmen bei der DRK-Wasserwacht im Land Brandenburg.

Ein Hund der Rasse Border Collie läuft über den zugefrorenen Schwarzen See in Falkenhagen im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg)

Ein Hund der Rasse Border Collie läuft über den zugefrorenen Schwarzen See in Falkenhagen im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg). Der See war an diesem Tag mit einer etwa 15 Zentimeter starken Eisschicht bedeckt. Die Polizei warnt aktuell vor dem Betreten gefrorener Gewässer.

Quelle: Patrick Pleul/dpa

Dieser Tage hatte Falk Hoffmann mit 14 weiteren Wasserrettern der DRK-Wasserwacht Strausberg und Frankfurt (Oder) die Eisrettung am Straussee geübt (siehe Foto oben). Neben der Bestimmung der Eisstärke waren der Transport einer nicht gehfähigen Person vom Eis und die Rettung einer in das Eis eingebrochenen Person Schwerpunkte der Ausbildung. Oberstes Credo war dabei: Jeder auf dem Eis befindliche Wasserretter und das eingesetzte Material wurden von Helfern am Ufer mit Leinen gesichert.

Die DRK-Wasserwacht bittet alle Eltern, ihre Kinder über die Gefahren aufzuklären und das richtige Verhalten bei einem Eisnotfall zu erläutern.

Von MAZonline

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