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So hoch ist die Wahlbeteiligung in Brandenburg

Bundestagswahl 2017 So hoch ist die Wahlbeteiligung in Brandenburg

Die Wahlbeteiligung ist in Brandenburg offenbar gestiegen – allerdings nur minimal. Rund 3300 Wahllokale haben geöffnet. In Brandenburg an der Havel haben bislang die wenigsten Bürger ihre Stimme abgegeben. Ein Landkreis indes führt die Spitze an und liegt über dem Durchschnitt.

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Seine Stimme kann man in Brandenburg in 3300 Wahllokalen abgeben.
 

Quelle: JACQUELINE STEINER

Potsdam.  Von den rund 2,1 Millionen wahlberechtigten Brandenburgern haben am Sonntag bis 14.00 Uhr 38,3 Prozent ihre Stimme für die Bundestagswahl abgegeben. Das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als zum gleichen Zeitpunkt bei der Bundestagswahl 2013, wie der Landeswahlleiter am Sonntag in Potsdam mitteilte.

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Allerdings war dieses Mal im Vorfeld die Nachfrage nach Briefwahlunterlagen vielerorts deutlich höher als zuvor. Von der Potsdamer Stadtverwaltung hieß es etwa, dass rund 31 500 Bürger per Briefwahl entscheiden wollten. Vor vier Jahren seien es erst 22 000 gewesen.

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Bundestagswahl 2017 in Brandenburg: In rund 3300 Wahllokalen können die Brandenburger ihre Stimme abgeben. Knapp 2,1 Millionen Menschen sind dazu schätzungsweise berechtigt. In mehr als 30 Kommunen werden zudem hauptamtliche Bürgermeister neu bestimmt. Wir sind im Land mit der Kamera unterwegs.

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Die höchste Beteiligung in den Wahllokalen bis 14.00 Uhr gab es nach Angaben der Landeswahlleitung im Landkreis Elbe-Elster in Südbrandenburg mit 42,0 Prozent, gefolgt von den Landkreisen Oder-Spree (41,0 Prozent) und Oberspreewald-Lausitz (40,8). Schlusslicht war die kreisfreie Stadt Brandenburg/Havel mit 32,8 Prozent. Die rund 3300 Wahllokale im Land haben noch bis 18.00 Uhr geöffnet. Landeswahlleiter Bruno Küpper appellierte an die Bürger, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Das sind die Wahlkreise in Brandenburg

Negative Rückmeldungen - etwa zu nicht geöffneten Wahllokalen oder anderen Störungen - erhielt die Landeswahlleitung nach eigenen Angaben bislang nicht. Zu den Wählern, die schon am Vormittag ins Wahllokal gingen, zählte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Der Regierungschef kam zu Fuß mit seiner Ehefrau in seinem Wohnort Forst in Südbrandenburg (Spree-Neiße) in das Wahllokal in einer Grundschule.

Zahlen der Bundestagswahl 2013

Bei der Bundestagswahl 2013 hatte die Wahlbeteiligung in Brandenburg insgesamt bei 68,4 Prozent gelegen. Damals hatte in diesem Bundesland die CDU mit 34,8 Prozent die meisten Zweitstimmen geholt. Die SPD landete bei 23,1 Prozent und die Linkspartei kam auf 22,4 Prozent. Die AfD errang damals in Brandenburg zwar 6,0 Prozent, verpasste aber wegen ihres schlechteren Abschneidens in anderen Bundesländern den Einzug in den Bundestag. Alle übrigen Parteien unterschritten damals in Brandenburg die Fünf-Prozent-Marke.

Neben der Bundestagswahl gibt es an diesem Sonntag in vielen Kommunen auch Bürgermeisterwahlen. Einige Rathäuser werden auf jeden Fall neu besetzt, weil die amtierenden Bürgermeister nicht mehr kandidieren. Zu den mehr als 30 Kommunen und Gemeinden, in denen es Bürgermeisterwahlen gibt, zählen unter anderen Eisenhüttenstadt (Oder-Spree), Oranienburg (Oberhavel) und Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald).

Von MAZonline

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