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Brandenburg So können Sie für die Hinterbliebenen spenden
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21:55 01.03.2017
Schweigeminute auf dem Campus der Polizei-Fachhochschule. Quelle: Marco Winkler
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Oranienburg

Mit einer Schweigeminute gedachten am Mittwoch die Anwärter und Ausbilder der Fachhochschule der Polizei (FHPol) des Landes Brandenburg in Oranienburg der zwei getöteten Polizisten. Auf dem Campus versammelten sie sich um 10 Uhr, stellten sich im Halbkreis auf und setzten für einen Moment ihre Mützen ab.

Zwei Polizisten wurden am Dienstag während eines Fahndungseinsatzes in der Nähe von Müllrose Opfer einer entsetzlichen Gewalttat. Ein 24-jähriger Mann, der zuvor seine Großmutter getötet hatte, hat die Polizeibeamten mit seinem Fluchtfahrzeug brutal überfahren. Sie hatten keine Überlebenschance. Der Täter konnte festgenommen werden und hat die Taten bereits gestanden.

Politiker und Polizisten reagieren geschockt und entsetzt

Auch im Landtag wurde am Vormittag eine Schweigeminute abgehalten. „Die beiden Beamten wurden gezielt überfahren“, sagte Landtagspräsidentin Britta Stark vor Beginn der Plenardebatte. „Fassungslos stehen wir vor dieser Gewalttat. Aus einem ganz normalen Diensttag wurde ein Alptraum.“ Zudem wehen am Mittwoch in ganz Brandenburg die Fahnen auf halbmast.

Beide Kollegen waren verheiratet und Vater von je drei Kindern. Der Martin-Heinze-Fonds hat ein Spendenkonto für die Hinterbliebenen eingerichtet.

So können Sie spenden

Der Fonds ist benannt nach dem Brandenburger Polizisten Martin Heinze, der im August 1995 auf Zivilstreife von einem Einbrecher erstochen worden war.

Empfänger: Martin-Heinze-Fonds
IBAN: DE97 1705 4040 3000 6499 20
Verwendungszweck: Spende Hinterbliebene (und Absenderangaben für die Spendenbescheinigung)

Von MAZonline

In Beeskow und Müllrose herrschen nach der Schreckenstat große Trauer. Ein einschlägig bekannter Gewalttäter tötet seine Großmutter und überfährt auf der Flucht zwei Polizeibeamte. Die Ermittler beantragten eine Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie.

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Hätte die Todesfahrt von Müllrose verhindert werden können? Der 24-Jährige, der am Dienstag erst seine Großmutter ermordet und dann zwei Polizisten getötet haben soll, stand bereits 2016 vor Gericht. Die Anklage wollte ihn in die Psychiatrie schicken, dazu kam es aber nicht.

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