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So reagiert Brandenburg auf das Attentat

Nach dem Anschlag in München So reagiert Brandenburg auf das Attentat

„Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer, den vielen Verletzten und Traumatisierten“, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Tag 1 nach dem Attentat. Auch andere Politiker äußern sich betroffen – warnen aber auch vor Panikmache und Hass.

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Fahnen auf Halbmast vor dem Bundeskanzleramt in Berlin.

Quelle: dpa

Potsdam. Nach dem Attentat in München hat sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) tief bestürzt gezeigt. „Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer, den vielen Verletzten und Traumatisierten“, sagte er am Samstag in Potsdam. Die Polizei Brandenburgs sei in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Woidke ergänzte: „Wir kennen noch nicht alle Hintergründe, aber klar ist, dass dieses feige Attentat ein ganzes Land, eine ganze Stadt, erschüttert hat.“

Auch Brandenburgs Linken-Chef Christian Görke drückte in einer Mitteilung sein Mitgefühl für die Familien und Freunde der Opfer aus: „Wir trauern mit den Angehörigen und Freunden der Opfer und hoffen mit den Verletzten in München. Wir werden nicht zulassen, dass jetzt Angst und Hass unsere Gesellschaft dominiert.“

„Mit Entsetzen und großer Traurigkeit“ reagierte auch Brandenburgs CDU-Vorsitzender Ingo Senftleben auf das Attentat von München. „Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind in diesen Stunden bei den Opfern, den vielen Verletzten und ihren Angehörigen“, so Senftleben. Er ergänzt: „Die Münchnerinnen und Münchner haben gestern gezeigt, was uns ausmacht: Hilfsbereitschaft, Offenheit und Zusammenhalt. Das war eine richtige und gute Antwort unserer freien Gesellschaft auf die abscheuliche Tat.“

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat das Attentat von München als „schreckliche Tragödie“ bezeichnet. „Die Berlinerinnen und Berliner und der gesamte Berliner Senat sind tief betroffen über die grausamen Ereignisse, die München bis ins Mark getroffen haben“, sagte Müller. „Berlin steht an der Seite Münchens.“ Zugleich betonte Müller: „Und auch jetzt gilt: dieser Wahnsinn von München darf nicht zur Folge haben, dass Angst und Schrecken unsere freiheitliche Gesellschaft dominieren.“

Am Freitag erschoss ein 18-Jähriger an einem Münchner Einkaufszentrum neun Menschen, 16 weitere wurden verletzt. Der Attentäter, der Deutsch-Iraner war, tötete sich danach selbst. Die Motive sind noch unklar.

Von dpa und MAZonline

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