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Brandenburg So reagiert die Politik auf die Einigung im Schulstreit
Brandenburg So reagiert die Politik auf die Einigung im Schulstreit
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21:05 10.12.2015
Schüler lernen in einer Gemeinschaftsschule. Ein Bild, das es auch bald in Brandenburg geben könnte. Quelle: dpa-Zentralbild
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Potsdam

Die überraschende Annäherung der SPD an die Positionen der Linken beim „längeren gemeinsamen Lernen“ hat ein unterschiedliches Echo ausgelöst. Die Grünen begrüßten das gemeinsame Vorgehen der Koalitionsfraktionen. „Welchen Namen man dem Kind geben will, Schulzentrum oder Gemeinschaftsschule, ist letztlich nicht entscheidend“, sagte die Abgeordnete Marie Luise von Halem. Wichtig sei, dass das Thema „längeres gemeinsames Lernen“ vorankommt. „Es ist pädagogisch sinnvoll und gerechter als das frühe Aussortieren.“ Die CDU sieht das anders und lehnt jede Form einer Einheitsschule ab. Der Abgeordnete Gordon Hoffmann sprach von einer „chaotischen Bildungspolitik“ von Rot-Rot.

Bei den Linken herrschte indes Erleichterung über den Schwenk des Koalitionspartners, auch wenn der den Begriff „Gemeinschaftsschule“ablehnt. Die SPD versuchte am Donnerstag, die Einigung möglichst tief zu hängen. Das sei keine „Kursänderung“, erklärte Vize-Fraktionschef Thomas Günther und verwies auf den Koalitionsvertrag, in dem bereits Schulzentren vereinbart gewesen seien. Am Vortag hatte die bildungspolitische Sprecherin der SPD, Simona Koß, allerdings von einem „Zugeständnis“ an die Linken gesprochen. Beide Koalitionsfraktionen hatten sich geeinigt, bei der Schaffung von Schulzentren aufs Tempo zu drücken, mehr Anreize zu schaffen und auch Abiturklassen zuzulassen. Da hatte die SPD bisher auf die Bremse gedrückt.

Von Igor Göldner

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