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Brandenburg So schön ist der Herbst
Brandenburg So schön ist der Herbst
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17:23 03.10.2017
Quelle: dpa
Potsdam

„Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten“. So beginnt der „Herbst“ von Rainer Maria Rilke. Es ist die Jahreszeit der letzten warmen Tage, der goldenen und roten Blätter, des Regens und der Stürme, der Melancholie – und atemberaubender Fotomotive. Wir zeigen die schönsten Bilder der MAZ-Fotografen und Leser.

Wind und Wetter, Sonne und Regen: Es ist Herbst in Brandenburg. Wir zeigen die schönsten Bilder unserer Fotografen und Leser.

Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

(Rainer Maria Rilke, 11.9.1902, Paris)

Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

(Rainer Maria Rilke, 21.9.1902, Paris)

Von MAZonline

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