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So schön stand der Blutmond über Brandenburg

Mondfinsternis in der Nacht So schön stand der Blutmond über Brandenburg

Blutrot stand er über Brandenburg: Der Mond! Es war ein eindrucksvolles Schauspiel am Himmel, denn Vollmond, Supermond und Blutmond kamen in der Nacht zu Montag zusammen. Wer den Erdtrabanten, der so wunderbar in kupferrotem Licht schimmerte, verpasst hat, muss sich nun erst einmal gedulden. Doch ein Trostpflaster: Wir haben die schönsten Bilder.

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Ein Blick in den Nachthimmel: Der „Blutmond“ in Brandenburg.
 

Quelle: dpa

Potsdam.  Wir sind noch immer überwältigt: Mit einer totalen Mondfinsternis hat der Himmel ein besonderes Schauspiel geboten. In der Nacht zum Montag war der Erdtrabant mit einem roten Schimmer auch als „Blutmond“ zu beobachten. Das sogenannte langwelliges, also rotes Licht war von der Erdatmosphäre in den Schattenkegel gestreut worden und hatte für den speziellen Farbton gesorgt.

Größer wirkte der Mond auch. Ja, fast, als könne man ihn mit den bloßen Fingern berühren. Warum? Der Mond war unserem Planeten tatsächlich besonders nahe.

Bundesweit hatten Sternwarten bundesweit nachts extra geöffnet, um zu helfen und das Ereignis zu erklären. Die totale Finsternis war für die Zeit zwischen 04.11 Uhr und 05.24 Uhr errechnet worden. Insgesamt sollte das Schattenspiel von 03.07 Uhr bis um 06.27 Uhr dauern. In Berlin und Brandenburg konnte man das Spektakel mit bloßem Auge beobachten. Das Wetter spielte mit: Klare Sicht in Blickrichtung Südwest auf den Blutmond. Die besten Plätze hatten übrigens die, die sich auf dem Land ein dunkles Plätzchen gesucht haben. Doch auch in großen Städten, wie Potsdam oder Berlin, konnte man den Blutmond trotz heller Straßen und Plätze gut beobachten.

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Totale Mondfinsternis in Brandenburg, Deutschland, ja ganz Europa: In der Nacht zu Montag hat es am Himmel ein ganz besonderes Schauspiel gegeben. Nicht nur, dass der Erdtrabant im Kernschatten unseres Planteten verschwand – er schimmerte auch noch Blutrot. Wir haben einige der schönsten Bilder.

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Bei einer totalen Mondfinsternis liegen Sonne, Erde und Mond in einer Reihe. Die Erde hält das Licht der Sonne ab, der Mond befindet sich also im Schatten der Erde.

Den „Supermond“ in Verbindung mit einer „Mondfinsternis“ hatte lange auf sich warten lassen. Zuletzt konnte man diese Kombination 1982 beobachten. Wer sie verpasst hat, muss sich nun erneut gedulden: Das nächste Mal kann man die Verbindung der beiden Spektakel erst wieder 2033 sehen. Das sind insgesamt 18 Jahre. Wer sich mit einer Mondfinsternis begnügt, der hat etwas weniger Wartezeit vor sich. Die nächste gibt es nämlich im Juli 2018.

Von MAZonline

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