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Brandenburg So schützen Sie Ihre Wohnung vor Einbruch
Brandenburg So schützen Sie Ihre Wohnung vor Einbruch
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15:58 30.11.2016
Quelle: Frank Rumpenhorst (Genrefoto)
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Potsdam

Die Präventionsexperten der Polizeidirektion West informieren in den kommenden Wochen bei Vor-Ort-Terminen darüber, wie man sein Grundstück bzw. seine Wohnung am besten vor Einbruch sichern kann. Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

Diese zwei Termine stehen bisher fest:

– Donnerstag, 1. Dezember, 10 bis 14 Uhr vor dem Amt Niemegk

– Mittwoch, 14. Dezember, 10 bis 14 Uhr auf dem Marktplatz Ziesar

Jana Birnbaum, Pressesprecherin der Polizeidirektion West, kündigte weitere Vor-Ort-Termine an, diese würden rechtzeitig bekannt gegeben.

Das rät die Polizei zum Einbruchsschutz

– Haustüren auch bei kurzer Abwesenheit abschließen und nicht nur zuziehen.

– Schließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzem Verlassen! Gekippte oder offene Fenster bieten eine „günstige Gelegenheit“ für Einbrecher.

– Schon von außen erkennbare Sicherungssysteme (z. B. ein zusätzliches Kastenschloss an der Tür) wirken abschreckend.

– Verstecken Sie draußen keine Schlüssel! Nach Verlust oder Diebstahl von Schlüsseln sollte das Schloss gewechselt werden.

– Nutzen Sie mechanische Sicherungen für Haus- und Wohnungstüren, Nebeneingänge, Balkon- und Terrassentüren sowie Fenster!

– Informieren Sie Ihren Nachbarn bei längerer Abwesenheit! Lassen Sie den Briefkasten regelmäßig leeren. Hinterlassen Sie keinen Hinweis auf dem Anrufbeantworter! Sorgen Sie dafür, dass die Rollläden regelmäßig geöffnet und geschlossen werden. Verwenden Sie Zeitschaltuhren für eine unregelmäßige Beleuchtung.

– Hausbesitzer, die sich besser vor Einbruch schützen wollen, können sich an die Präventionsexperten der jeweiligen Polizeiinspektion wenden, und die kostenlosen Informationsverstaltungen der Polizei wahrnehmen.

Weitere Informationen der Polizei zum Eigentums- und Diebstahlschutz >

Wohnungseinbrüche nehmen zu

Einbrüche in Wohnungen nahmen in den vergangenen Jahren enorm zu. Wurden 2014 3.991 Wohnungseinbruchdiebstähle in Brandenburg polizeilich registriert, waren es im darauffolgenden Jahr schon 4.436. Das sind 11,2 Prozent bzw. 445 Fälle mehr, wie das Polizeipräsidium Potsdam mitteilte. Für das Jahr 2016 liegen noch keine Zahlen vor.

Dabei werden in der dunklen Jahreszeit von Oktober bis März mehr Einbrüche verübt als im übrigen Zeitraum. Bei den Einbrüchen in Wohnungen sind es rund 60 Prozent.

Besonders betroffen ist der sogenannte Speckgürtel rund um Berlin, in dem etwa 42 Prozent der brandenburgischen Bevölkerung lebt. Im Jahr 2014 wurden hier 57,8 Prozent aller Wohnungseinbrüche in Brandenburg verübt.

Brandenburg und Berlin ermitteln gemeinsam

Seit 2005 arbeiten Brandenburg und Berlin bei der Bekämpfung von Eigentumskriminalität eng zusammen. Damals wurde die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Berlin-Brandenburg (GEG) gegründet, die dem Landeskriminalamt Brandenburg zugeordnet und in Potsdam ansässig ist. Die GEG ist zuständig für herausragende Delikte insbesondere bei Einbruchsdiebstählen in Wohnungen, Geschäfte und Produktionsstätten, sofern diese länderübergreifend und bandenmäßig begangen werden.

Von MAZonline

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