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So sollen die neuen Landkreise heißen

Leser-Debatte zur Kreisreform in Brandenburg So sollen die neuen Landkreise heißen

Vergangene Woche fragten wir die MAZ-Leser, wie die neuen Großkreise Brandenburgs heißen sollen. Viele haben sich daraufhin mit ihren Vorschlägen gemeldet. In manchen Punkten herrscht weitgehend Einigkeit, vor allem aber am südlichen Großkreisgebilde scheiden sich die Geister.

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Brandenburg sortiert sich neu – und braucht neue Namen.

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Der geplante Neuzuschnitt der Landkreise führt zu erregten Diskussionen. Mehr als 5800 Leser beteiligten sich an unserer Online-Umfrage zu einer möglichen Volksabstimmung über die neue Brandenburger Landkarte, zwei Drittel davon sagen: Ja, das Volk soll befragt werden. Ein breites Leserecho löste auch unser Aufruf aus, den neuen Großkreisen passende Namen zu verpassen.

Die meisten Leser regierten pragmatisch: So soll die Fusion der Prignitz mit Ostprignitz-Ruppin schlicht Prignitz-Ruppin heißen und die Hochzeit von Uckermark und Barnim: Uckermark-Barnim. Wenig kontrovers auch, wie sich die Einverleibung der bisher kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) durch Oder-Spree auswirkt: gar nicht. Der Kreis soll so heißen, wie er ist, Frankfurt soll im Namen nicht auftauchen, finden die MAZ-Leser.

Willkommen in Havelregion?

Bei der zweiten Einkreisung, jener von Brandenburg/Havel durch das Havelland, sind die Märker dagegen uneins. Havelland solle der Kreis einfach weiter heißen, meinen manche. Andere votieren dafür, dass der Kreis künftig Brandenburg an der Havel heißt – als Ausgleich für den Verlust der Kreisfreiheit. Von dem Falkenseer Jörg Michel schließlich stammt die Idee, den Kreis künftig als Havelregion zu bezeichnen.

Der wirtschaftlich eher gesegnete Zusammenschluss von Teltow-Fläming mit Dahme-Spreewald soll nach dem Willen der MAZ-Leser beispielsweise entweder Spreewald-Fläming, Fläming-Spreewald oder auch Dahme-Fläming heißen.

„Provinz Sachsen“

Am kontroversesten wird der größte Kreis diskutiert – die Fusion von Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße und Cottbus. Niederlausitz favorisiert etwa Uwe Bronsch aus Ludwigsfelde. Südbrandenburg fordern mehrere Leser, Elster-Neiße lautet eine weitere Idee oder gleich: Provinz Sachsen, wie die Exil-Elsterwerdaer Heike und Matthias Galle schreiben, die heute in Bielefeld leben. Die Abkürzung PSN könnte auch für „Potsdams schönstes Notstandsgebiet“ stehen, meinen sie.

Schließlich erreichte uns ein radikaler Vorschlag. Egon Schostek aus Pritzwalk meint: drei Kreise reichen doch auch. Nordbrandenburg, Mittelbrandenburg und Südbrandenburg.

Von Torsten Gellner

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