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So steigen Einbrecher ins Haus ein

Einbruchssicherheit So steigen Einbrecher ins Haus ein

Herbstzeit ist Einbruchszeit. Einbrecher nutzen vor allem die dunkle Jahreszeit für ihr kriminelles Tun. Oft wir es ihnen aber viel zu einfach gemacht. Im Video zeigt der Leiter der Polizeiinspektion Potsdam, wie einfach es sein kann.

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Der Leiter der Präventionsabteilung der Polizeiinspektion Potsdam, Alexander Gehl.

Quelle: Ulrich Nettesltroth

Potsdam. Wenige Sekunden, ein Knack, das Fenster ist aufgebrochen und die fremde Person im Haus. Im Jahr 2016 wurden im Land Brandenburg 44.529 Einbrüche erfasst, knapp 4000 weniger als im Jahr zuvor, so Stefanie Klaus vom Polizeipräsidium Land Brandenburg. Meist reicht ein simpler Schraubendreher, um ein ungesichertes Fenster aufzuhebeln. Auch die Statistik zeigt: Fast die Hälfte aller Einbrüche in Einfamilienhäusern geschehen über die Terrassentür.

Leiter der Präventionsabteilung erklärt

Der Leiter der Präventionsabteilung der Polizeiinspektion Potsdam Alexander Gehl zeigt im Video, wie die Einbrecher vorgehen und wie man sich schützen kann.

Fenster sind dabei nur eine Schwachstelle des Hauses. Auch Hecken zu Nachbars Garten erweisen sind bei Einfamilienhäusern als ein Manko. Sie bieten zwar Sichtschutz, aber auch der fremden Person, die in das Haus einzusteigen plant, so Gehl. Darüber hinaus sei der größte Fehler die Fenster beim Verlassen der Wohnung gekippt zu lassen, nicht die Tür oder die Kellertür abzuschließen. „Alles was man den Einbrechern mechanisch entgegensetzt hilft“, erklärt Gehl. „Zum Beispiel Rollladen, aber natürlich mit Schiebeschutz.“

Nichts wegnehmen

Ängstlicher sind die Menschen nicht geworden, ist Gehl der Meinung. „Sie sind vorsichtiger und haben durchaus das Bedürfnis aufzurüsten“. Falls doch in die eigenen vier Wände eingebrochen wurde empfiehlt Gehl: „Den Bereich nicht betreten, nichts aufräumen oder wegnehmen und sofort die Polizei verständigen.“

Von Lisa Neumann

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