Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Social-Media-Offensive bei Berliner Polizei
Brandenburg Social-Media-Offensive bei Berliner Polizei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:56 08.07.2016
Die Berliner Polizei kann nun auch snappen. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Die Berliner Polizei hat nach Facebook und Twitter das nächste soziale Netzwerk für sich entdeckt. Wie die Polizei auf ihrer Facebookseite mitteilte, benutzt sie seit Donnerstag die unter Teenagern beliebte App Snapchat. Nutzer können damit Nachrichten, Videos und Bilder an ihre Kontakte verschicken, die sich nach einer bestimmten Zeit wieder von selbst löschen.

Wie bei der Wortneuschöpfung „twittern“ hat sich auch bereits ein Verb für die Snapchat-Nutzung etabliert: „snappen“. Am Freitag snappte die Polizei bereits eine Reihe von Bildern und Videos von der Jugendmesse „You“. Dort zeigten zum Beispiel Auszubildende eine „Lehrbuch-Festnahme“. Nutzer waren auch eingeladen, Fragen zur Polizeiausbildung zu stellen.

Die oft humorvollen Nachrichten der Berliner Polizei bei Twitter und Facebook haben bereits je mehr als 100 000 Nutzer abonniert.

Im Internet ist Snapchat allerdings schon fast wieder Schnee von gestern. Musical.ly, eine App mit der Nutzer zu ihren aktuellen Songs synchron singen und tanzen und daraus ein Video machen können, wird als das nächste Ding gehandelt. Mal sehen, wann die Berliner Polizei dort auftaucht.

Von dpa

Ein Untersuchungsausschuss soll die Rolle märkischer Sicherheits- und Justizbehörden im NSU-Komplex beleuchten. Vor dem Start klärt die MAZ, was fünf Jahre nach Auffliegen der Terrorzelle noch aufzudecken ist, welche Fragen um „Piatto“ und andere V-Leute offen sind und wer sich in dem Gremium als Aufklärer profilieren könnte.

08.07.2016

„Zufriedenheit fühlt sich anders an“. Damit bringt Brandenburgs Finanzminister Görke seine Einschätzung des Flüchtlingskosten-Kompromiss auf den Punkt. Donnerstag hatten sich Bund und Länder eine Einigung bei der Aufteilung der Milliardenkosten für die Integration erzielt. Doch Görke fordert nun weitere Gespräche.

08.07.2016
Brandenburg Urteil am Landgericht Frankfurt (Oder) - Mittelmeer-Schleuser muss für 4 Jahre in Haft

Tagtäglich sterben Flüchtlinge beim Versuch, über das Mittelmeer in die EU zu gelangen. Die Organisatoren, die Hilfsbedürftige in seeuntüchtige Boote setzen, kommen oft ungeschoren davon. Jetzt ist ein Syrer allerdings vor dem Landgericht in Frankfurt (Oder) verurteilt worden – er ist für den Tod mehrerer Menschen verantwortlich.

08.07.2016
Anzeige