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Somalischer Pirat muss nach Bluttat elf Jahre ins Gefängnis

Tödliche Attacke vor Flüchtlingsheim Somalischer Pirat muss nach Bluttat elf Jahre ins Gefängnis

Ein 35-jähriger Asylbewerber ist am Dienstag zu einer langen Haftstrafe von elfeinhalb Jahren verurteilt worden. Das Gericht hat den Mann des Totschlags für schuldig gesprochen. Der ehemalige Pirat aus Somalia hat nach Überzeugung des Gerichts einen Heimbewohner mit 19 Messerstichen getötet.

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Der Angeklagte vor Gericht.

Quelle: Stähle

Potsdam. Nach einer tödlichen Messerattacke in einem Asylbewerberheim in Teltow (Landkreis Potsdam-Mittelmark) ist ein 35-Jähriger zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Potsdam sprach ihn des Totschlags schuldig. Er hat nach Überzeugung der Richter einen 21 Jahre alten Mitbewohner im Mai erstochen. Die 19 Stiche seien über den ganzen Körper des Opfers verteilt gewesen. Täter und Opfer - beides Afrikaner - lebten im gleichen Zimmer.

Mann wurde in der Nähe des Tatorts festgenommen

Der Somalier war nach der Attacke in der Nähe des Heims auf dem Seitenstreifen einer Schnellstraße aufgegriffen und festgenommen worden. Er trug noch das blutige Messer bei sich, mit dem er seinem jungen Mitbewohner in die Halsschlagader gestochen haben soll.

Das Heim-Gelände in Teltow

Das Heim-Gelände in Teltow.

Quelle: Laude

Somalier gab an, in Frankreich einen Menschen getötet zu haben

In einer polizeilichen Vernehmung hatte der Angeklagte gesagt, er habe in Frankreich sieben Jahre in Haft gesessen wegen Piraterie. Im Polizeiverhör gab der Mann außerdem an, er habe in der französischen Haft bereits einen Mann getötet. Die Angaben stammen allerdings nur von dem Angeklagten selbst. Deshalb sei die Belastbarkeit der Angaben fraglich, so eine Gerichtssprecherin.

Es ist unklar, welchen Namen der Mann trägt und wie alt er ist

Beim ersten Gerichtstermin kam es bei der Angabe der Personalien zu Verwirrungen. So gab der Angeklagte als Geburtsdatum den 1. Januar 1986 an, woraufhin die Richterin anmerkte, in den Akten sei 1980 vermerkt. Daraufhin fragte der Angeklagte, ob er nun sein wahres Geburtsdatum angeben solle. Dann nannte er den 1. Januar 1979. Der Angeklagte soll laut der Gerichtssprecherin unter drei verschiedenen Namen in den vergangenen Jahren aufgetaucht sein. In der Anklageschrift tauchen drei andere Alias-Namen auf mit drei verschiedenen Geburtsdaten.

Von MAZonline

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