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Sommerwetter bringt Gastgewerbe gute Geschäfte

Pfingsten Hochsaison Sommerwetter bringt Gastgewerbe gute Geschäfte

Das Wetter spielt endlich mit: Sonne und warme Temperaturen verhelfen der Gastrobranche zu Schwung. Der Trend, Urlaub wieder mehr in der Region zu machen, ist deutlich zu spüren. Die Arbeitgeber wünschen sich aber mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten.

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Kahnfahrt auf einem Fließ im Spreewaldort Lübben.

Quelle: dpa

Potsdam. Die Freiluftsaison ist in Brandenburg gut gestartet, die Branche erwartet gute Geschäfte. 80 Prozent der Brandenburger Gastronomiebetriebe rechnen mit guten Umsätzen, sagte Detlef Lücke, Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Brandenburg, auf Anfrage. „Wir sind sehr optimistisch“, betonte er. Wichtig wären für die Branche angesichts des Saisongeschäftes jedoch mehr Möglichkeiten, um die Arbeitszeiten flexibler zu gestalten.

Nach einem verregneten und kalten Auftakt im Frühjahr und Anfang Mai sei wieder Schwung in die Geschäfte gekommen, sagte Lücke. Pfingsten sei für die Branche Hochsaison. Denn viele Familien unternehmen traditionell Ausflüge, treffen sich in Restaurants.

Rückgänge hatte im Frühjahr vor allem die Hotellerie zu spüren bekommen. Buchungen gingen wegen der kühlen Witterung nur verhalten ein. „Das wird jetzt mit den warmen Temperaturen wieder wettgemacht“, sagte er.

Trend: Urlaub in der Region

Biergärten und Terrassen der Gaststätten seien gut gefragt. Die Branche spüre auch deutlich den Trend, Urlaub wieder mehr in der Region zu machen. Mit einem breiten Serviceangebot würden die Gäste angesprochen, sagte Lücke.

Ein Hemmnis seien allerdings die festgelegten Höchstarbeitszeiten von zehn Stunden am Tag. „Da wünschen wir uns Regelungen, die sich mehr am Alltag orientieren“, sagte er. Bei einer Hochzeitsfeier könne beispielsweise nicht nach zehn Stunden gesagt werden, es sei nun „Feierabend“, weil das Personal nicht länger arbeiten dürfe. Und eine zweite Schicht lohne sich finanziell nicht. „Wenn das Haus leer ist, kann man nichts verdienen. Wenn es voll ist müssen die Mitarbeiter da sein“, sagte er. Das würden beide Seiten - Arbeitgeber und auch Beschäftigte - wissen.

Rund 1300 Betriebe haben sich im Brandenburger Hotel- und Gaststättenverband zusammengeschlossen. Insgesamt zählt die Branche im Land 6000 Unternehmen mit 30 000 Beschäftigten und 3000 Lehrlingen. Im Vorjahr wurde ein Umsatz von 4,3 Milliarden Euro im Tourismus erwirtschaftet, davon 1,8 Milliarden Euro in Beherbergungsgewerbe und der Gastronomie.

Von Gudrun Janicke

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