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Brandenburg Land erhielt mehr als 6 Millionen Euro von Sponsoren
Brandenburg Land erhielt mehr als 6 Millionen Euro von Sponsoren
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14:39 13.07.2018
Die Verkehrskampagne egk „Lieber sicher. Lieber leben“ wurde von privaten Sponsoren unterstützt. Quelle: dpa
Potsdam

Brandenburg finanziert sich nicht nur über Steuermittel – die Landesverwaltung nimmt auch nicht ganz unwesentliche Summen durch Unternehmens-Spenden ein. Von 2016 bis 2017 betrug der Gesamtwert der Geld-, Sach- und Diensteistungsspenden 6,4 Millionen Euro, wie das Innenministerium in seinem Sponsoringbericht schreibt. Davon kam der Löwenanteil von knapp 6,2 Millionen Euro von privater Seite, sprich überwiegend von Firmen. 250.000 Euro an Zuwendungen kamen von öffentlichen Stellen. Knapp 90 Prozent davon gingen an Universitäten und Hochschulen.

Zu den Sponsoren gehören Firmen wie BASF, Daimler, Takeda, Rolls-Royce, Versicherungen wie Direct Line, Stiftungen wie die Deutsche Bahn Stiftung oder Verbände wie der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektro-Industrie.

So unterstützten 2016 der Versicherer Direct Line und der ADAC eine Verkehrssicherheitskampagne mit insgesamt 36.600 Euro. An der Kampagne „Lieber sicher. Lieber leben“ beteiligten sich 2017 auch die Verti Versicherung mit mehr als 35.000 Euro, die Filmuniversität Konrad Wolf produzierte Kinospots zur Kampagne im Gegenwert von 83.150 Euro.

Laut Gesetz müssen öffentliche Verwaltungsaufgaben über öffentliche Mittel – also Beiträge, Gebühren oder Steuern finanziert werden. Sponsoring darf nur ergänzend erfolgen. Gemessen an dem Gesamthaushalt fallen die Zuwendungen Privater gering aus. Die Einnahmen umfassen laut Innenministerium 0,028 Prozent der Landeshaushalte von 2016 und 2017.

Sponsoring könne viel Gutes bewirken, sagte Innenstaatssekretärin Katrin Lange. Es dürfe auch nur unter strengen Regeln und „transparenter Offenlegungspflichten“ erfolgen. „Nur so kann dem Verdacht des Geschmäckles überzeugend entgegengetreten werden“, sagte sie.

Von Torsten Gellner

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