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Brandenburg Spritpreise in Brandenburg am höchsten
Brandenburg Spritpreise in Brandenburg am höchsten
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18:06 12.08.2014
In Brandenburg ist Tanken am teuersten. Quelle: Arno Burgi
Potsdam

Tanken ist in Brandenburg unverändert eine besonders kostspielige Angelegenheit. In keinem anderen Bundesland müssen Autofahrer an der Zapfsäule so tief ins Portemonnaie greifen, wie der ADAC am Dienstag in München mitteilte.

Für einen Liter Super E10 zahlen die Märker danach im Schnitt 1,541 Euro. Auch Diesel ist in Brandenburg mit 1,391 Euro am teuersten. Am preiswertetesten sind beide Kraftstoffe laut ADAC im Bundesland Bremen. Dort bezahlt man für einen Liter Super E10 derzeit 1,483 Euro und damit 5,8 Cent weniger als in Brandenburg. Der Dieselpreis liegt in Bremen bei 1,338 Euro.

Generell sind die Spritpreise in den Stadtstaaten derzeit besonders niedrig. Brandenburger Autofahrer können im Nachbarland Berlin deutlich günstiger tanken. Schon zum Start der Sommerferien hatten die Spritpreise in Brandenburg Spitzenniveau erreicht.

Abends kostet Sprit bis zu elf Cent weniger
Im Schnitt bis zu neun Cent weniger je Liter: Wer am frühen Abend tankt, kann laut Auto Club Europa (ACE) an der Zapfsäule derzeit ordentlich sparen. Zwischen 17 und 20 Uhr lägen die Preise in der Regel am niedrigsten, sagt Rainer Hillgärtner vom Auto Club Europa (ACE). "Zwischen 20 und 24 Uhr ziehen die Preise dann wieder an, Taktgeber sind hier die Marktführer Aral und Shell." Für Fahrer von Dieselautos ergibt sich ein höheres Sparpotenzial als bei Benzinern. Laut ACE liegen die Preisdifferenzen bei bis zu elf Cent im Falle der Ölbrenner und bis zu sieben Cent bei Super E10.

Um auch möglichst günstig zu tanken, nutzen Autofahrer am besten Smartphone-Apps, die von der Markttransparenzstelle für Kraftstoffpreise mit Daten versorgt werden. Der Wochentag spiele für Sparfüchse dagegen keine große Rolle mehr. "Es gibt keinen bestimmten Tag mehr, an dem die Preise deutlich niedriger sind, das war früher einmal so", stellt der ACE-Sprecher fest.

Auch wo man in Deutschland tanke, habe auf die Spritpreise kaum einen Einfluss. «Hier gibt es kein klares Muster», sagt Hillgärtner. So könne es vorkommen, dass Kraftstoff an Tankstellen nahe Raffinerien trotz kürzerer Vertriebswege sogar teurer sei als anderswo. Ein Unterschied bestehe allerdings nach wie vor bei den Betreibern. So sei Sprit an freien Tankstellen immer noch günstiger als bei den Marktführern.

Auch entlang der Autobahnen sei der Sprit klassischerweise teurer. Hillgärtner nennt einen Differenzbetrag von im Durchschnitt drei bis vier Cent je Liter im Vergleich zu Tankstellen an Bundes- und Landesstraßen oder in der Stadt. Um günstiger zu tanken, lohnten sich Umwege in der Regel aber nicht. Für mehr Entspannung während der Urlaubsreise könnten sie dennoch hilfreich sein: Ein Ausflug ins nächste Dorf an der Autobahn, wo man den Tank meist preisgünstiger auffülle, könne auch als erholsame Pause genutzt werden.

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