Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Stalker wollte Theater-Schauspielerin töten
Brandenburg Stalker wollte Theater-Schauspielerin töten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:36 27.10.2016
Anne Kulbatzki als Marie im September in „Der thermale Widerstand.“ Quelle: imago stock&people
Anzeige
Berlin

Nach der Messerattacke gegen die Berliner Theater-Schauspielerin Anne Kulbatzki ist der mutmaßliche Angreifer in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden. Der 29-Jährige habe eingeräumt, dass er die Frau umbringen wollte, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag weiter. Es werde wegen versuchten Totschlags ermittelt. Zuerst hatte der „Tagesspiegel“ berichtet.

Der 29-Jährige soll der Künstlerin am Dienstagabend vor dem Deutschen Theater aufgelauert und sie mit einem Messer verletzt haben. Die 28 Jahre alte Kulbatzki hat laut Polizei das Krankenhaus am Mittwoch verlassen können. Sie hatte laut Theater Schnittwunden erlitten. Der Angreifer war von Passanten und Mitarbeitern des Theaters überwältigt und der Polizei übergeben worden.

Schauspielerin kannte ihren Stalker aus Norwegen

Zu dem Angriff kam es, als Kulbatzki nach der Vorstellung des Stücks „Der thermale Widerstand“ das Theater verließ. Bei der Staatsanwaltschaft hieß es, Anzeigen wegen Stalkings aus der Vergangenheit lägen nicht vor.

Nach den bisherigen Ermittlungen soll der 29-Jährige der Schauspielerin bereits zuvor nachgestellt und sie mehrfach gegen ihren Willen aufgesucht haben. Der Mann habe eine Wohnung in Berlin, stamme aber aus Norwegen. Von dort hätten sich Täter und Opfer gekannt. Die Schauspielerin hatte in Norwegen erste Theatererfahrungen gesammelt.

Von MAZonline/dpa

Brandenburg Berichte aus vielen Teilen Brandenburgs - Handfeste Gegenwehr gegen „Grusel-Clowns“

Nicht jeder hat Angst vor „Horror-Clowns“ – das mussten am Mittwochabend gleich zwei Unbekannte in Clowns-Kostümen feststellen. Dass die Hysterie aber zunimmt, musste dagegen ein Pkw-Fahrer in Potsam erleben, der am Abend plötzlich Besuch von der Polizei bekam.

28.10.2016

Er wurde zum Tier des Jahres 2016 gekürt, doch retten wird es ihn wahrscheinlich nicht: Feldhamster sind seit Jahren akut vom Aussterben bedroht. In Brandenburg ist der putzige Nager schon seit mehr als 15 Jahren verschwunden, nun gehen die Zahlen auch in anderen Bundesländern dramatisch zurück. Die Chancen stehen sehr schlecht.

27.10.2016

MAZ-Leser fragen, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke antwortet: Im Video-Interview spricht er mit uns über die Kreisgebietsreform, Windkraftanlagen und das Amt des Ministerpräsidenten.

27.10.2016
Anzeige