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„Starkes Berlin“ ist „ein schlechter Scherz“

Kritik an CDU-Wahlslogan „Starkes Berlin“ ist „ein schlechter Scherz“

Was hat sich die Berliner CDU dabei gedacht? Berlins Innensenator und CDU-Chef Frank Henkel will Berlins Regierender Bürgermeister werden und wirbt im Wahlkampf mit dem Slogan „Starkes Berlin“. Das halten die Grünen aus mehreren Gründen für einen schlechten Scherz.

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Berlin CDU-Chef Frank Henkel mi seinem Wahlslogan vor dem Brandenburger Tor.

Quelle: dpa

Berlin. Mit dem Slogan „Starkes Berlin“ will sich die Hauptstadt-CDU bei der Abgeordnetenhauswahl am 18. September durchsetzen. Der Innensenator und designierte CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel präsentierte den Leitspruch am Mittwoch nahe dem Brandenburger Tor. Gleichzeitig bekräftigte er trotz der derzeit schlechten Umfragewerte für die CDU seinen Anspruch, Regierungschef zu werden: „Ich will Regierender Bürgermeister werden.“

Scharfe Kritik von den Grünen

Die Berliner Grünen haben die geplante Wahlkampagne von Innensenator Frank Henkel (CDU) scharf kritisiert und ihm besonders beim Thema Sicherheit Versagen vorgeworfen. „Der Versuch der CDU, Frank Henkel im Wahlkampf als starken Mann zu präsentieren, wird kläglich scheitern“, erklärte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Ramona Pop am Mittwoch. Henkels neuer Slogan „Starkes Berlin“ klinge „wie ein schlechter Scherz“. Pop warf Henkel vor: „Weder hat er die öffentliche Sicherheit erhöhen können, noch hat er das Chaos in den Ämtern beseitigt.“

Alltagskriminalität auf „erschreckend“ hohem Stand

Alltagskriminalität wie Taschen- und Fahrraddiebstähle oder Einbrüche seien „auf einem erschreckend hohen Stand gestiegen“. Viele Menschen hätten Angst, am Kottbusser Tor oder am RAW-Gelände Opfer von Kriminalität zu werden, sagte Pop. „Henkel hat keine wirkungsvollen Strategien, stattdessen erhöht er mit viel Tamtam kurzzeitig hier und dort die Zahl der Einsatzkräfte – das wirkt hilflos.“ Viele Stellen bei der Polizei seien nicht besetzt.

Was sich die CDU dabei gedacht hat

Zu dem neuen Slogan und den ersten Elementen der Kampagne sagte Henkel: „Das ist unser Anspruch - eine starke Hauptstadt2. Ein rundes Logo mit zwei Querbalken und dem darunter stehenden Slogan solle optisch an das Brandenburger Tor erinnern, sagte der CDU-Kampagnenmanager, Justizsenator Thomas Heilmann, der früher Mitinhaber einer Werbeagentur war. Das Logo wolle man nicht nur auf Kugelschreiber und Espressotassen drucken, es passe auch auf „Frisbeescheiben, Handyhüllen und Kaffeepackungen“.

Heiße Wahlkampfphase ab Ende Juli

Der Beginn der heißen Wahlkampfphase liegt in den Berliner Sommerferien. Plakate für die Wahl dürfen die Parteien laut Heilmann erst ab dem 29. Juli, aufhängen. Zwischen dem Ende der Ferien und der Wahl liegen nur zwei Wochen.

Am Freitag soll Henkel auf einem Landesparteitag der CDU zum Spitzenkandidaten nominiert werden. Als Rednerin wird auch Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet.

Von dpa

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