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Brandenburg Geringe Lohnunterschiede bei Frauen und Männern
Brandenburg Geringe Lohnunterschiede bei Frauen und Männern
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11:40 15.03.2018
Symbolbild Quelle: imago
Potsdam

Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern ist in der Hauptstadtregion deutlich geringer als im bundesdeutschen Durchschnitt. Frauen in Brandenburg verdienten im Jahr 2017 nur rund drei Prozent weniger als Männer, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte. In Berlin lag die Lücke bei 13 Prozent.

Frauen verdienen immer noch weniger als Männer

Bundesweit verdienten Frauen im vergangenen Jahr 21 Prozent weniger als Männer. Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen lag bei 16,59 Euro, der von Männern bei 21 Euro, wie die Statistiker zum „Equal Pay Day“ am 18. März erklärten.

Brandenburg kam in puncto Entgeltgleichheit auf Platz zwei in Deutschland, hinter Sachsen-Anhalt. Arbeitnehmerinnen in der Mark bekamen einen durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 15,50 Euro. Die Männer lagen mit 16,00 Euro nur knapp darüber.

Große Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland

In Berlin erhielten Frauen einen durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 17,75 Euro. Männer erhielten im Schnitt rund 13 Prozent mehr, nämlich 20,48 Euro. Das war Platz sechs unter den 16 Bundesländern, erklärten die Statistiker.

Insgesamt gibt es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden deutliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Während der Abstand bei der Bezahlung im Westen um einen Prozentpunkt auf 22 Prozent sank, blieb er im Osten unverändert bei sieben Prozent. Als wichtigste Ursachen für die Verdienstunterschiede nannten die Statistiker unterschiedliche Branchen und Berufe, in denen Frauen und Männer tätig seien, sowie ungleich verteilte Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation. Darüber hinaus seien Frauen häufiger als Männer teilzeit- oder geringfügig beschäftigt.

Der „Equal Pay Day“ markiert den Termin, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, damit sie auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen kommen. An diesem Tag machen Gewerkschaften und Verbände auf den geschlechtsbedingten Gehaltsunterschied aufmerksam.

Von MAZonline

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