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Storch-Flaute in Brandenburg

Rühstädt feiert trotzdem Storchenfest Storch-Flaute in Brandenburg

In der Mark geht die Zahl der Jungstörche langfristig zurück. Mal gibt es Kämpfe um die Nistplätze, mal kommen die Storche viel zu spät. Doch ein Ort in Brandenburg kann über eine Storcharmut auch in diesem Jahr nicht klagen: Rühstädt. 55 Jungstörche werden dort großgezogen. Beste Voraussetzungen für das 29. Storchenfest am Sonnabend.

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Quelle: foto: dpa

Potsdam. Brandenburg erwartet 2015 nur ein mittelmäßiges Storchenjahr. Mancherorts hat es Kämpfe von Störchen um Nistplätze gegeben. Viele Vögel seien jedoch aus Ostafrika durch Witterungseinflüsse besonders spät an ihren Brutplätzen angekommen, so das Umweltministerium. Zahlen für 2015 lägen noch nicht vor, aber 2014 war mit 1424 Brutpaaren ein Rekordstorchenjahr in Brandenburg. Dennoch sei die Zahl der Jungstörche langfristig leicht rückläufig, hieß es.

Die für den Bestandserhalt notwendige Zahl von zwei flüggen Jungen je Paar und Jahr sei 2013 und 2014 nicht erreicht worden. Hauptbrutgebiete der Störche sind in Brandenburg die Regionen an Elbe, Oder und unterer Havel sowie der Spreewald und das Rhinluch bei Fehrbellin. Das offiziell als Europäisches Storchendorf anerkannte Rühstädt in der Prignitz feiert Samstag das 29. Storchenfest. Dort haben sich 22 Storchenpaare niedergelassen und ziehen derzeit 51 Jungstörche groß.

Von MAZ

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