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Brandenburg Streiks im Nahverkehr in Brandenburg gehen weiter
Brandenburg Streiks im Nahverkehr in Brandenburg gehen weiter
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21:14 24.02.2015
Die Verkehrsbetriebe Potsdam (ViP) wurden am Dienstag bestreikt. Quelle: BRP
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Potsdam

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft auch für Mittwoch zu Warnstreiks im Nahverkehr in Brandenburg auf. Diesmal bleibt jedoch die Landeshauptstadt Potsdam, wo täglich rund 80.000 Fahrgäste befördert werden, verschont. Stattdessen sind am Mittwoch die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder), die Busverkehrsgesellschaft Oder-Spree, die Betriebsteile Müncheberg und Seelow der Busverkehrsgesellschaft Märkisch-Oderland und die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft betroffen. Gestreikt werden soll von Betriebsbeginn bis 15 Uhr.

Stillstand am Dienstag

Die Warnstreiks am Dienstag haben vielerorts in Brandenburg Busse und Straßenbahnen zum Stillstand gebracht. „Der zwölfstündige Warnstreik war ein toller Erfolg”, sagte Verdi-Verhandlungsführer Marco Pavlik. „Die Stimmung war kämpferisch.” Betroffen waren die beiden Verkehrsbetriebe in Potsdam und Betriebe in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Barnim, Märkisch-Oderland und Oder-Spree. Rund 300 Gewerkschaftsmitglieder nahmen nach Angaben der Interessenorganisation teil.

(Fast) nichts fährt in Potsdam

Ein Sprecher der Verkehrsbetriebe Potsdam sagte, die 54 Busse und 53 Straßenbahnzüge hätten während des Streiks auf dem Betriebshof gestanden. Nach dem Streikende werde es an die zwei bis drei Stunden dauern, bis alles wieder nach Fahrplan laufe. Auch die Fähre lag am Ufer. „Wir haben die Leute gebeten, sich alternative Möglichkeiten zu suchen”, sagte der Sprecher. Die Situation sei schwierig. Täglich würden im Schnitt 80.000 Fahrgäste in der Landeshauptstadt befördert. Laut Pavlik war auch der Schülerverkehr vom Streik betroffen.

Verdi macht Druck auf die Arbeitgeber

Mit dem schon am frühen Morgen begonnenen Ausstand will die Gewerkschaft Druck auf die Arbeitgeber ausüben. Die erste Runde der Tarifverhandlungen am 20. Februar war ohne Ergebnis geblieben. Verdi hatte zum Warnstreik aufgerufen, der auch in den kommenden Tagen fortgesetzt werden soll.

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