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Sturm weht Junge von der Hüpfburg

Unwetter in Brandenburg Sturm weht Junge von der Hüpfburg

Hitze, schwüle Luft und schließlich heftige Unwetter: Das Wochenende in Brandenburg hatte es in sich. Erneut hat es die Buga in Rathenow (Havelland) schwer getroffen. In Rheinsberg wurde ein Junge aus einer Hüpfburg geweht und in Königs Wusterhausen wurde ein 72-Jähriger auf einem Campingplatz verletzt.

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In Brandenburg raute sich am Wochenende was zusammen.

Quelle: Patrick Pleul

Potsdam. Viel Sonne, aber auch unwetterartige Gewitter haben für ein schwülheißes Wochenende in Brandenburg und Berlin gesorgt. Die hohe Luftfeuchtigkeit ließ die Menschen schwitzen. Nach der großen Hitze mit gefühlten Temperaturen von 35 Grad am Samstag kühlte sich die Luft auch am Sonntag wenig ab: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) registrierte bis zu 30 Grad für Berlin und große Teile Brandenburgs.

Verletzte durch Unwetter
Zwei Menschen sind am Wochenende bei den Gewittern in Berlin und Brandenburg verletzt worden.

In Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) stürzte am Sonntag das Vordach eines Campingwagens herab und traf einen 72-Jährigen, wie die Polizei am Montag in Potsdam mitteilte. Er erlitt einen Beinbruch.

Am Samstag hatte sich ein fünfjähriger Junge in Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) einen Arm gebrochen. Er war wegen des starken Windes aus einer Hüpfburg gefallen.

Im Osten Brandenburgs stürzten am Sonntagabend Bäume um, Keller und Straßen wurden überschwemmt.

Auf einem Campingplatz in Alt-Schadow (Dahme-Spreewald) fielen Bäume auf mehrere Campingwagen, wie die Feuerwehr mitteilte. Verletzt wurde niemand. Die Bäume waren teilweise angebrochen und knickten durch den heftigen Wind um.

In Berlin waren die Gewitter dagegen kaum spürbar. Am Sonntag registrierte die Feuerwehr lediglich drei witterungsbedingte Einsätze.

Unwetter wütet in Buga-Stadt Rathenow
Gewitterträchtige Luft aus dem Süden sorgte laut DWD immer wieder für Blitz und Donner am Wochenende. Besonders traf es die Bundesgartenschau (Buga) in Rathenow (Havelland): Ein Unwetter verwüstete am Samstagabend den Optikpark und den Weinberg, so dass eine geplante Abendveranstaltung abgesagt und das Gelände geschlossen werden musste. Wegen der Unwetterschäden bleibt die Buga dort bis einschließlich Donnerstag geschlossen, wie der Veranstalter mitteilte.

Hans-Jürgen Leml, Rathenows Buga-Beauftragte, war entsetzt: "Ich könnte heulen" sagte er, als die Unwetterschäden offensichtlich wurden: umgeknickte Bäume, abgerissene Äste und zerstörte Veranstaltungstechnik für die geplante Abendveranstaltung. Kurze Zeit vorher warer noch guter Dinge gewesen.

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Wegen eines Unwetters hat die Bundesgartenschau in Rathenow verfrüht am Samstag schließen müssen. Der „Garten der Träume“ wurde abgesagt. Bei dem Unwetter wurde die Veranstaltungstechnik beschädigt. In der Stadt Rathenow kam es zu schweren Verwüstungen, Bäume stürzten um und Dächer wurden abgedeckt.

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Unwetter auch am Sonntag
Auch am Sonntag warnte der DWD vor schweren Gewittern mit heftigen Regenfällen vor allem für den Süden Brandenburgs. Der Regen sorgte immerhin für Entspannung in den ausgetrockneten Wäldern und Flächen Brandenburgs, in denen es zu Beginn des Wochenendes bei Teupitz (Dahme-Spreewald) gebrannt hatte. Die Zahl der Waldbrände stieg damit auf 280 für das laufende Jahr.

Ozon belastet empfindliche Menschen
Damit stiegen die Ozonwerte am Wochenende wieder an. Besonders am Samstag war die Belastung für empfindliche Menschen in Berlin sehr groß. Von mehr als 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter sprach die Senatsverwaltung für Umwelt.

Die Aussichten: Kühler, aber schwül
Zum Start der neuen Woche soll es einige Grade kühler werden, aber die schwüle Luft bleibt, wie ein DWD-Meteorologe am Sonntag sagte. Besonders von der Niederlausitz über das Havelland bis in die Prignitz muss mit schauerartigem Regen gerechnet werden.
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Wieder tödliche Badeunfälle
Zwei Menschen, die bei der Hitze Abkühlung in Seen suchten, verunglückten tödlich. Ein 23-Jähriger wurde am Samstag tot aus dem Rückersdorfer See (Elbe-Elster) geborgen. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Eine 46-Jährige ertrank nach Angaben der Polizei bereits am Freitagnachmittag im Mahlower Strandbad (Teltow-Fläming).

Von MAZonline

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