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Brandenburg Supermarkt behält das Rückgeld
Brandenburg Supermarkt behält das Rückgeld
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07:07 26.07.2013
Mary Karanja mit dem Gutschein vorm Supermarkt. Quelle: Marco Paetzel
Hennigsdorf

Auf dem Band liegen ein Päckchen Kaffee und süße Frühstücksflocken. „6,98 Euro, bitte“, sagt die Kassiererin freundlich. Mary Karanja zahlt aber nicht mit Bargeld, stattdessen klaubt sie einen Zehn-Euro-Gutschein aus ihrem Portemonnaie.

George Wyrwoll, Sprecher von "Sodexo Pass", dem Hersteller der Wertgutscheine, macht sich auf Anfrage der MAZ schlau. Die Probleme beim Hennigsdorfer Edeka-Markt seien dem Unternehmen bekannt, teilt er schließlich mit. Bereits Anfang Mai habe der Landkreis dem Hersteller "Sodexo Pass" darüber berichtet, eine Woche später habe man alle beteiligten Hennigsdorfer Geschäfte angeschrieben und sie aufgefordert, Wechselgeld auszuzahlen. "Wie uns das zuständige Amt bestätigt hat, gibt der Edeka-Markt jetzt Wechselgeld aus", so Wyrwoll.

Dass die MAZ-Recherchen etwas anderes ergeben haben, wundert den Sprecher. "Wenn der Markt die Wertgutscheine annimmt, dann muss er sich auch an alle Spielregeln halten", sagt Wyrwoll. Er werde der Sache nachgehen und sich nochmals an die Filiale wenden. "Das lässt sich ja eigentlich leicht abstellen, es geht ja nur um zehn Prozent Rückgeld."

Eine Sprecherin der zuständigen Edeka-Stelle in Hannover sagte der MAZ, dass die Empfehlung an die einzelnen Märkte sei, zehn Prozent des Gutscheinwertes auszuzahlen, so wie es der Hersteller "Sodexo Pass" vorsieht. Selbstständige Edeka-Einzelhändler können dieser Empfehlung folgen, müssen aber nicht. "Sie entscheiden dies als eigenständige und wirtschaftlich verantwortliche Unternehmer für sich selbst", so die Edeka-Sprecherin.

Von Marco Paetzel

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