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Brandenburg Mit Sven Petke geht ein Haudegen
Brandenburg Mit Sven Petke geht ein Haudegen
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00:23 03.09.2018
Sven Petke (CDU) Quelle: MAZ-Archiv
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Potsdam

Der angekündigte Abgang des Landtagsabgeordneten Sven Petke aus der CDU-Landtagsfraktion dürfte der Parteispitze kaum Sorgen bereiten.

Teamarbeit in der CDU

Die Christdemokraten sind gefestigt, ihre Wohl und Wehe hängt nicht mehr an der Performance eines Einzelspielers – unter dem Partei- und Fraktionschef Ingo Senftleben ist Teamarbeit zur christdemokratischen Tugend erhoben worden.

Die polarisierenden Persönlichkeiten der jüngeren Parteivergangenheit sind an den Rand gedrängt. So etwa die konservative Ex-Parteichefin Saskia Ludwig, die aus ihrem weltanschaulichen Winkel zwar Rauchzeichen senden darf, aber nicht mehr kursbestimmend für die Partei ist.

Sven Petke beteiligte sich viel

Sven Petke, dem viele in der Partei eine Mitschuld am Chaos früherer Jahre geben, war zuletzt als Innen- und Kommunalpolitiker durchaus präsent. Zur Boy-Group um Senftleben, den parlamentarischen Geschäftsführer Jan Redmann und Generalsekretär Steeven Bretz gehörte Petke gleichwohl nie. So ganz trauten die Drei dem Hobby-Radsportler wohl nicht über den Weg.

Scharfe Kritik und Angriffsfanfare sind Petkes Markenzeichen, nicht die des Führungstrios. So verlässt mit dem Luckenwalder ein politisch gewiefter, rhetorisch beschlagener und mit einem von Selbstzweifeln ungetrübten Ego ausgestatteter Haudegen das Parlament. Aufstiegschancen hatte Petke nicht mehr in der Partei. Nun sucht er sie woanders.

Von Ulrich Wangemann

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