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Taschendiebe auf Bahnhöfen gerade besonders aktiv

Sie rempeln, schubsen, schlitzen Taschendiebe auf Bahnhöfen gerade besonders aktiv

Reisende an Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg werden immer häufiger Opfer von Taschen- und Gepäckdieben. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Diebstähle nahezu verdoppelt. Dabei seien die Täter oftmals bandenmäßig organisiert, wie ein Polizeisprecher bestätigt.

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Immer häufiger werden Taschen und Gepäckstücke gestohlen.

Quelle: dpa

Berlin/Potsdam. Auf Bahnhöfen und in Zügen in der Hauptstadtregion schlagen Diebe häufiger zu: Die Zahl der Taschen- und Gepäckdiebstähle ist stark angestiegen. 2014 gingen bei der Bundespolizei 7941 Strafanzeigen ein, nach 6427 im Jahr zuvor. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres wurden bereits 5231 Fälle verzeichnet. Im Vergleichszeitraum 2014 waren es 3776, wie die Bundespolizeidirektion Berlin mitteilte.

Zwar sei davon auszugehen, dass die Zahl der Delikte in Brandenburg geringer sei als in Berlin, eine getrennte Auswertung wird jedoch nicht vorgenommen.

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Bahnhöfe in Potsdam und Berlin-Schönefeld besonders „gefährdet“

In Brandenburg verzeichnete die Bundespolizei vor allem an den Bahnhöfen Potsdam und Flughafen Berlin-Schönefeld ein erhöhtes Aufkommen von Anzeigen. Im Stadtgebiet von Berlin seien die Bahnhöfe Hauptbahnhof, Alexanderplatz, Zoologischer Garten und Friedrichstraße besonders auffällig.

Die Täter seien häufig „bandenmäßig organisiert, hoch mobil in Deutschland und zum Teil auch in Europa unterwegs“. Im ersten Halbjahr 2015 wurden 147 Verdächtige festgenommen. Im Vergleichszeitraum 2014 waren es 107.

6,1 Millionen Euro Schaden durch Diebstähle im Jahr 2014

Die Bundespolizei warnte Reisende, unter anderem aufzupassen, wenn sie angerempelt werden und die Kleidung scheinbar unbeabsichtigt beschmutzt wird. Das könnten Tricks sein, um Wertsachen zu entwenden. Geld, Kreditkarten und Papiere sollten immer eng am Körper getragen werden und Taschen oder Rucksäcke im Gedränge immer vor dem Bauch. Mit Informationskampagnen, Präventionsständen auf Bahnhöfen und Informationsmaterial sollen Reisende sensibilisiert werden. Zudem würden speziell geschulte Polizisten als Taschendiebstahlsfahnder eingesetzt.

Auch bundesweit nahm die Zahl der Diebstähle stark zu. Die Bundespolizei verzeichnete in Deutschland im vergangenen Jahr etwa 35 760 Taschen- und Gepäckdiebstähle auf Bahnhöfen und in Zügen. Das waren rund 19 Prozent mehr als im Jahr 2013. Im ersten Halbjahr 2015 waren es bereits gut 20 200 Delikte - circa 22 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 2014 entstand in den Fällen, die bei der Bundespolizei angezeigt wurden, nach Behördenangaben ein Schaden von etwa 6,1 Millionen Euro.

Von MAZonline

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