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Brandenburg Tausende Besucher feiern Karneval in Cottbus
Brandenburg Tausende Besucher feiern Karneval in Cottbus
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16:38 07.02.2016
Quelle: dpa-Zentralbild
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Cottbus

Dreigestirn, Prinzen-Paare und Funkenmariechen: Sie wurden mit lauten Helau-Rufen bei Ostdeutschlands größtem Karnevalsumzug am Sonntag in Cottbus begrüßt. Tausende Menschen säumten die Straßen und feierten friedlich bei Musik und Tanz.

Angesichts der Übergriffe auf Frauen in Köln in der Silvesternacht hatten Polizei und Veranstalter die Zahl der Einsatzkräfte erhöht. Verboten war das Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Bislang habe es keine Vorkommnisse gegeben, sagte die Sprecherin der Polizeidirektion Ost, Ines Filohn.

7. Februar 2016: Cottbus ist wohl die Karnevalshochburg in Brandenburg schlechthin. Tausende Besucher und rund 3000 Karnevalisten haben diesen Ruf am Sonntag beim Karnevalsumzug, der durch die Stadt führte, eindrucksvoll verteidigt.

Über mehrere Stunden tanzten etwa 3000 Karnevals-Enthusiasten über die Feststrecke, die schnell von Konfetti bedeckt war. Angefeuert wurden sie immer wieder vom Publikum. Mit Perücken, großen Hüten, überdimensionalen Brillen und bunten Kostümen hatten sich auch viele Menschen hinter den Absperrgittern herausgeputzt.

Nicht nur Süßigkeiten waren bei den Besuchern begehrt

Beliebtes Fotomotiv waren die jüngsten Teilnehmer im Zug: Mädchen und Jungen, die als Funkengarde mitliefen und tanzten. Die gefragtesten Kostüme waren in dieser Saison Bienen, Bären und Pinguine. Aber auch historische Outfits und Fantasie-Uniformen wurden getragen.

Als Dankeschön für den herzlichen Applaus flogen Bonbons und Süßigkeiten von den Wagen in die Reihen der Zuschauer. Begehrt waren auch aus dem Zug gereichte Spreewaldgurken, Pfannkuchen, Quarkkeulchen oder herzhafte regionale Kostproben. Manch einem genügte auch ein Küsschen einer der vielen Karnevalsprinzessinnen.

90 buntgestaltete Wagen

Landesweit hatten sich etwa 190 Klubs auf das Ereignis vorbereitet. Sie hatten etwa 90 Wagen bunt gestaltet. Dort wurden bei allem Frohsinn ernsthafte Probleme nicht ausgespart. „Wir brauchen keinen Grenzzaun“, hieß es mit Hinweis auf die Zahl der Flüchtlinge.

Zu lesen waren auch Anspielungen auf die schlechte Haushaltslage vieler Kommunen. Das Geld fehle an vielen Ecken, hieß es. Auch die Angst vor der drohenden Abbaggerung von Dörfern durch Braunkohle war Thema.

Von dpa

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