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Tausende bei „March for Science“ in Berlin

Erhalt der Freiheit von Wissenschaft und Forschung Tausende bei „March for Science“ in Berlin

Der Hauptprotestzug des “March for Science“ soll an diesem Samstag direkt am Weißen Haus in Washington vorbeiziehen. Tausende Menschen werden bei der Demonstration für die Bedeutung der Wissenschaft und gegen US-Präsident Donald Trump erwartet. Weltweit wollen sich mehr als 600 Städte an der Aktion beteiligen. Auch in Berlin gingen Tausende auf die Straße.

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Etwa viertausend Menschen nahmen an der Demonstration „March for Science“ in Berlin teil

Quelle: dpa

Berlin. „Wissenschaft ist keine Meinung, alternative Fakten sind Lügen“ - unter diesem Motto haben in Berlin nach Angaben der Veranstalter 11 000 Menschen demonstriert, unter ihnen viele Wissenschaftler. Die erste Kundgebung begann am Samstagmittag am Boulevard Unter den Linden, an der Humboldt-Universität (HU). Anschließend zogen die Demonstranten vor das Brandenburger Tor.

Zossenerin bläst zum Marsch gegen „Fake News“

Alternative Fakten, Verschwörungstheorien, Impfgegner und Klimawandelleugner: Wissenschaftliche Erkenntnisse, die als unumstößlich galten, haben es im Zeitalter des Populismus zunehmend schwer. Jetzt machen Wissenschaftler weltweit mobil und gehen für ihre Zunft auf die Straße. Eine Zossenerin hilft dabei.

Auf Transparenten und Schildern war unter anderem zu lesen: „Es gibt keinen Planet B“ oder „Alternative Fakten zählen nicht im OP“. Auf der ellenlangen Unterstützerliste im Netz stehen viele prominente Namen, darunter auch die Präsidenten der drei Berliner Universitäten: Sabine Kunst (Humboldt), Peter-André Alt (FU) und Christian Thomsen (TU) sowie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD).

Weltweit wollten am 22. April Menschen in mehr als 600 Städten für eine faktenbasierte Politik auf die Straße gehen. Dem Netz von Aktivisten geht es vor allem auch darum, die Freiheit von Wissenschaft und Forschung zu erhalten. In Deutschland waren vor allem in Universitätsstädten Demonstrationen geplant.

Weltweite Demonstrationen für die Forschung

Mit Protestmärschen auf der ganzen Welt haben Tausende von Menschen für die Bedeutung der Wissenschaft und gegen US-Präsident Donald Trump demonstriert. Zu den ersten Demonstranten beim „March for Science“ gehörten am Samstag Hunderte Wissenschaftler und ihre Unterstützer in Neuseeland.

Von Camilla Kohrs

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