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Brandenburg Terror-Verdächtiger hatte ein konkretes Ziel
Brandenburg Terror-Verdächtiger hatte ein konkretes Ziel
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17:21 11.04.2017
Die Russische Botschaft in Berlin sollte Anschlagsziel eines Terrorverdächtigen aus Sachsen sein. Quelle: imago/Revierfoto
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Berlin

Der bei einem Anti-Terror-Einsatz in einer Flüchtlingsunterkunft bei Leipzig gestellte Mann soll einen Anschlag auf die russische Botschaft in Berlin geplant haben. Das teilte die zuständige Dresdner Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Bei dem Verdächtigen handele es sich um einen 24-jährigen Marokkaner. Er befinde sich seit Samstag im Polizeigewahrsam. Haftbefehl sei bislang nicht erlassen worden.

Gegen den Mann wird wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Er war in der Nacht zum Samstag in der Gemeinschaftsunterkunft in Borsdorf aufgespürt worden. Ob bei ihm konkrete Beweismittel wie etwa Sprengstoff oder detaillierte Pläne gefunden wurden, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit. Ebenso blieb offen, ob der Mann sich zu den Vorwürfen geäußert hat. Der 24-Jährige könne maximal bis zum 21. April im „präventiven Polizeigewahrsam“ bleiben.

Dem Beschuldigten wird zudem zur Last gelegt, für eine Bombendrohung gegen eine Berufsschule in Borsdorf bei Leipzig verantwortlich zu sein. Das Schulzentrum war Anfang Februar geräumt worden. Sprengstoff wurde damals nicht gefunden.

Von dpa

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