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Brandenburg Tierischer Lärm, der vor Gericht kam
Brandenburg Tierischer Lärm, der vor Gericht kam
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10:57 10.10.2016
Quelle: dpa
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Brandenburg an der Havel

Lärmende Tiere rauben manchem Nachbar den letzten Nerv. Einige Fälle landen gar vor Gericht, wie jetzt der Streit um krähende Hähne in dem 300-Seelen-Dorf Zitz, einem Ortsteil der Gemeinde Rosenau (Potsdam-Mittelmark). Weitere Beispiele:

– Eine Tierfreundin darf trotz eines städtischen Verbots eine Schar munter zwitschernder KAKADUS in ihrer Wohnung halten. Die Verfügung der Stadt Geldern (Nordrhein-Westfalen) sei mit einer falschen Rechtsgrundlage begründet, entscheidet das Oberverwaltungsgericht in Münster Anfang 2016.

– Nachbarn des Veterinärmedizinischen Instituts der Freien Universität in Berlin scheitern im Juni 2014 mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht Berlin. Sie fühlen sich unter anderem von HUNDEGEBELL gestört. Es gebe keine erhebliche Belästigung im Sinne des Bundesimmissionsschutzgesetzes, urteilen die Richter.

– Laut quiekende MEERSCHWEINCHEN in einer Zuchtanlage der Universität Münster treiben eine Anwohnerin zur Verzweiflung. Das Verwaltungsgericht gibt ihr 2013 recht: Zwei Meter Abstand zwischen ihrer Grundstücksgrenze und den Käfigen seien zu wenig - die Nager müssten umziehen.

– Richter verbieten 2012 einem Mann aus Germersheim (Rheinland-Pfalz), mehrere Dutzend BRIEFTAUBEN in einer Wohngegend zu halten. Die dortigen Bewohner hätten einen Anspruch darauf, von Störungen wie Lärm und Taubenkot nicht belästigt zu werden.

– Kreischende PAPAGEIEN sind den Nachbarn nur zwei Stunden am Tag zumutbar. Das entscheidet das Landgericht Hannover im Jahr 2009. Ein Mann hatte gegen den Besitzer der Vögel geklagt, die in einer Außenvoliere «ohrenbetäubenden Lärm» machten.

Von dpa

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