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Tierquäler bekommen oft nur Geldstrafen

Verstöße gegen den Tierschutz Tierquäler bekommen oft nur Geldstrafen

Tierquälerei hat in der Regel nur geringe Konsequenzen. 1488 Verfahren wurden in den letzten 5 Jahren durchgeführt. Ein minimaler Bruchteil endete mit einer Geldstrafe. Erst kürzlich wurde entschieden, dass ein Mann aus Hohenofen, der seinen Hund grundlos niederstach, lediglich zahlen muss.

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Quelle: AFP

Potsdam. Verstöße gegen den Tierschutz werden in Brandenburg strafrechtlich zumeist mit Geldstrafen geahndet. In den vergangenen fünf Jahren wurden insgesamt 1488 staatsanwaltliche Verfahren durchgeführt, die zu 168 Geldstrafen geführt haben. Dies geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor. In zwölf Fällen wurden Freiheitsstrafen mit und ohne Bewährung verhängt, wobei zwei Verurteilte mit je neun Monaten die längsten Haftstrafen erhielten. In zwei Fällen wurde eine Verwarnung erteilt.

Im Schnitt der vergangenen fünf Jahre dauerten Verfahren in diesem Bereich bis zu einer gerichtlichen Entscheidung rund 229 Tage. An den Staatsanwaltschaften Cottbus, Neuruppin und Potsdam gibt es für solche Verfahren insgesamt vier Sonderdezernenten. In Frankfurt (Oder) sind laut Geschäftsverteilungsplan fünf Dezernenten, die teilweise mit solchen Verfahren betraut sind.

Ein Beispiel: Erst Ende März war Torsten R. aus Hohenofen (Ostprignitz-Ruppin) in einem Berufungsverfahren am Landgericht Neuruppin zu einer geringen Geldstrafe verurteilt worden. Er hatte seinen Hund getötet, grundlos auf den Schäferhund eingestochen.

Von MAZonline und dpa

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