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Brandenburg Totes Baby aus der Babyklappe wird beigesetzt
Brandenburg Totes Baby aus der Babyklappe wird beigesetzt
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18:16 16.06.2016
Blick auf die Babyklappe des Vivantes-Krankenhauses in Berlin-Neukölln. Quelle: dpa
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Berlin

Knapp ein halbes Jahr nach dem Fund einer Säuglingsleiche in einer Babyklappe in Berlin soll das Kind jetzt beerdigt werden. Die Beisetzung ist für Montag um 12.00 Uhr auf einem Friedhof in Berlin-Mariendorf geplant. Nach der Mutter des kleinen Mädchens sucht die Polizei immer noch, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde.

Ausdrücklich teilte die Polizei mit: „Somit wird jedem die Gelegenheit gegeben, sich persönlich von dem kleinen Kind im Rahmen einer kleinen Trauerfeier zu verabschieden, und dem Kinde nahestehende Personen haben mit der Grabstätte nun die Möglichkeit, einen Ort der Trauer aufzusuchen.“

Die Kriminalpolizei bittet weiter um Hinweise zu dem Fall. Das Neugeborene war am Silvestermorgen tot in der Babyklappe des Krankenhauses Neukölln gefunden worden. Die Obduktion ergab, dass das 56 Zentimeter große Mädchen voll entwickelt und lebensfähig war. Die Staatsanwaltschaft setzte eine Belohnung von bis zu 5000 Euro für Hinweise zur Aufklärung der Straftat aus.

Die Ermittlungen führten die Polizei bisher auch nach Brandenburg. So suchten etwa Mantrailerhunde Spuren auf der A111 in Höhe der Anschlussstelle Stolpe. Kurze Zeit später kamen die Spürhunde im Landkreis Oberhavel zwischen Hennigsdorf und Velten zum Einsatz. Die Berliner Polizei hatte auch die Brandenburger Bevölkerung dringend um Mithilfe gebeten.

Von MAZonline und dpa

Laut V-Mannführer des geheimen Informanten „Piatto“ hatte der Brandenburger Verfassungsschutz Kenntnis darüber, dass ein Neonazi Rohrbomben getestet hat. Das sagte er am Donnerstag im NSU-Prozess in München als Zeuge aus. Außerdem berichtete er, dass eine weitere Gruppierung in den Fall verwickelt gewesen sein soll.

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