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Totschlag: 9 Jahre Haft für Todesschützen

Prozess in Frankfurt (Oder) Totschlag: 9 Jahre Haft für Todesschützen

Im Mai 2015 wird ein 48-jähriger Mann auf einem Feldweg bei Ahrensfelde (Barnim) erschossen. Der Täter soll einige Tausend Euro Schulden bei dem Opfer gehabt haben. Der heute 54-jährige Schütze gesteht die Tat – und ist nun zu einer Haftstrafe von neun Jahren verurteilt worden.

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Der Angeklagte zwischen seinen beiden Anwälten Andre Roesener (l) und Olaf Franke im Verhandlungssaal des Landgerichtes in Frankfurt (Oder).

Quelle: dpa

Potsdam/ Frankfurt (Oder). Weil er auf einem Feldweg bei Ahrensfelde (Barnim) einen alten Freund erschossen haben soll, ist ein 55-Jähriger zu neun Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht Frankfurt (Oder) sah ihn am Donnerstag des Totschlags überführt.

Dem Urteil zufolge steht fest, dass der Mann im Mai vergangenen Jahres einen 48-jährigen Berliner getötet hat. Täter und Opfer waren schon viele Jahre Freunde. Doch der 55-Jährige schuldete dem Opfer Geld. Er hatte im Prozess zugegeben, sein Opfer auf dem Feldweg mit sieben Schüssen niedergestreckt zu haben.

Der 48-Jährige war noch am Tatort an seinen schweren Verletzungen gestorben. Ursprünglich war der 55-Jährige wegen Mordes angeklagt worden. Mordmerkmale wie Habgier und Heimtücke hatten allerdings im Prozess nicht nachgewiesen werden können, wie das Gericht urteilte.

Von MAZonline

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