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Traurige Verkehrsbilanz für März 2017

Statistik für Brandenburg und Berlin Traurige Verkehrsbilanz für März 2017

Für das erste Quartal 2017 weist die Verkehrsstatistik für das Land Brandenburg genau 19 264 Unfälle aus. In diesen ersten drei Monaten starben insgesamt 25 Menschen bei Unfällen auf Brandenburgs Straßen. Mehr als ein Drittel davon verloren ihr Leben im März. In Berlin sehen die Zahlen etwas freundlicher aus.

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Tödlicher Unfall auf der L 21 Ende März 2017.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes verunglückten in Brandenburg allein im März 2017 bei insgesamt 6 764 Unfällen (+10,4 Prozent) Straßenverkehrsunfällen 824 Personen. Das bedeutet einen Anstieg von 13,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zehn Personen starben dabei. Das waren sechs getötete Menschen mehr als im Vorjahresmonat. 193 Personen wurden schwer (+6,6 Prozent) und 621 leicht verletzt (+15,2 Prozent).

Die Zahl der sonstigen Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel erhöhte sich um 26,7 Prozent. Bei Unfällen mit sonstigem Sachschaden war eine Steigerung um 9,9 Prozent zu verzeichnen.

Auch in Berlin gab es im März einen Anstieg bei der Zahl der verunglückten Personen sowie der Zahl der Unfälle. Die Polizei zählte 1 422 verunglückte Personen. Nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg waren das 36,9 Prozent mehr als im März 2016.

Bei beinahe doppelt so vielen Unfällen wie in Brandenburg (12 580 Unfällen,+17,6 Prozent) starben jedoch nur drei Personen – zwei Verkehrstote weniger als im Vorjahresmonat. Ebenso erfreulich ist, dass die Zahl der Schwerverletzten drastisch anstieg (+ 70,9 Prozent), aber mit 188 immer noch unter der brandenburgischen Zahl liegt. Wesentlich größer ist dagegen die Zahl der Leichverletzten. Mit 1231 Personen ist die Zahl fast doppelt so hoch wie in Brandenburg.

Wie im Nachbarland hat sich auch in der Bundeshauptstadt die Zahl der „sonstigen Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel“ erhöht. In Berlin stieg die Zahl um 26,9 Prozent.

Zahl der Verkehrsunfälle im 1. Quartal gestiegen

Die Zahl der Verkehrsunfälle ist in Brandenburg seit Jahresanfang bis Ende März ist im Vergleich zum ersten Quartal 2016 um fast 5 Prozent gestiegen. Den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts zufolge, ereigneten sich 19 264 Straßenverkehrsunfälle in den ersten drei Monaten 2017.

Bei 1 626 Unfällen mit Personenschaden (+3,3 Prozent) verunglückten insgesamt 2 077 Personen. Dabei wurden 2 052 Personen verletzt (+4,7 Prozent) und 25 getötet, fünf Personen mehr als im 1. Quartal 2016.

In Berlin erfasste die Polizei in den Monaten Januar bis März 2017 insgesamt 33 350 Straßenverkehrsunfälle, 7,9 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Laut Statistikamt kamen im genannten Zeitraum bei 2 671 Unfällen i(+12,7 Prozent) insgesamt 3 265 Personen zu Schaden. Dabei wurden 3 259 Personen verletzt (+14,5 Prozent) und sechs getötet, sieben Personen weniger als im 1. Quartal 2016.

Von MAZonline

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