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Trotz Asylkrise: Mehrheit für Rot-Rot

Brandenburg-Barometer Trotz Asylkrise: Mehrheit für Rot-Rot

In Brandenburg sind die politischen Verhältnisse trotz Flüchtlingskrise und weltweiter Terrorgefahr stabil. Die regierende Koalition aus SPD und Linke kann weiterhin auf eine deutliche Zustimmung im Land setzen. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Märkischen Allgemeinen kommen beide Parteien zusammen auf 54 Prozent der Stimmen.

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Brandenburgs Landesregierung.

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. In Brandenburg sind die politischen Verhältnisse trotz Flüchtlingskrise und weltweiter Terrorgefahr stabil. Die regierende Koalition aus SPD und Linke kann weiterhin auf eine deutliche Zustimmung im Land setzen. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Märkischen Allgemeinen kommen beide Parteien zusammen auf 54 Prozent der Stimmen. Die SPD legte gegenüber der Umfrage im September vorigen Jahres um einen Punkt zu und liegt jetzt bei 36 Prozent. Das sind gut vier Prozent über dem Landtagswahlergebnis von 2014. Es ist zugleich der höchste Umfragewert für die SPD seit drei Jahren. Befragt wurden vom 9. bis 17. Dezember 1002 Brandenburger.

Die Linke bleibt unter ihren eigenen Erwartungen. Sie erreicht 18 Prozent, das ist der Wert zur Landtagswahl 2014. Gegenüber der Umfrage im September büßt die Partei zwei Prozentpunkte ein. Die CDU als größte Oppositionspartei schwächelt. Sie verliert drei Prozentpunkte und kommt auf 21 Prozent. Das sind zwei Prozentpunkte unter dem Landtagswahlergebnis. Den größten Sprung (plus vier) macht die Alternative für Deutschland (AfD). Sie liegt jetzt in Brandenburg bei 11 Prozent. Das ist allerdings immer noch gut ein Prozent unter dem Wahlergebnis 2014.

Die MAZ-Umfragen auf einen Blick

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat von Anfang Dezember bis Mitte des Monat im Auftrag der MAZ 1002 Brandenburger zu bestimmten Themen befragt.

So wurde zum Beispiel gefragt, wovor die Brandenburger Angst haben, wie sie die Arbeit der rot-roten Regierung bewerten und wen sie bei der nächsten Landtagswahl wählen würden.

Die einzelnen Umfragen:

Trotz Asylkrise: Mehrheit für Rot-Rot

Davor haben Brandenburger am meisten Angst

Breite Front gegen Schröters Kreisgebietsreform

Brandenburger lehnen Russland-Sanktionen ab

Ein anderes Bild ergibt sich, wenn der Bundestag neu gewählt werden würde. Da würde in Brandenburg derzeit die CDU mit 32 Prozent stärkste Kraft werden. SPD und Linke folgen mit großem Abstand: 22 und 20 Prozent. Die AfD käme in Brandenburg auf 14 Prozent. Die Grünen landen bei 5 und die FDP bei 3 Prozent.

Die von Rot-Rot geplante Kreisgebietsreform hat im Land weiterhin keine Mehrheit. 64 Prozent der Befragten lehnen die Reform ab. Fast genau so viele fordern die Aussetzung des Projekts wegen der Flüchtlingskrise.

Für eine zweite Amtszeit von Bundespräsident Joachim Gauck plädieren 61 Prozent. Einen anderen Präsidenten hätten 31 Prozent gern.

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Wofür haben die Brandenburger am meisten Angst? Laut einer Forsa-Umfrage ist die Angst vor Einbrechern weitaus größer als andere Befürchtungen.

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Von Igor Göldner

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